Chevron Aktie: 25 Prozent seit Jahreswechsel

Chevron profitiert von steigenden Ölpreisen durch die Iran-Eskalation. Die Aktie legt seit Jahresbeginn um 25 Prozent zu und notiert über zentralen Durchschnittslinien.

Die Kernpunkte:
  • Kursplus von 25 Prozent seit Januar
  • Geopolitische Spannungen treiben Ölpreis
  • Breite Aufstellung als Stabilitätsanker
  • Aktie über 50- und 200-Tage-Linie

Die Eskalation im Iran sorgt für steigende Ölpreise – und beschert den großen Energiekonzernen satte Kursgewinne. Chevron verzeichnet laut aktuellen Berichten einen deutlichen Vorteil durch die zunehmenden Spannungen.

Die Aktie des Ölmultis notiert aktuell bei 166 Euro. Das sind knapp 25 Prozent mehr als zum Jahreswechsel. Innerhalb der letzten sieben Tage legte der Kurs um 2,5 Prozent zu, auf Monatssicht sind es rund fünf Prozent.

Geopolitische Nachfrage

Iran zählt zu den größten OPEC-Förderern. Jede Eskalation in der Region verunsichert die Märkte und treibt die Ölnotierung nach oben. Chevron profitiert davon gleich doppelt: steigende Rohstoffpreise und eine erhöhte Nachfrage nach sicheren Produktionsmengen außerhalb des Krisengebiets.

Das Unternehmen fördert, verarbeitet und verkauft Rohöl und Erdgas weltweit. Hinzu kommen Aktivitäten in Flüssigerdgas, CO₂-Speicherung und erneuerbaren Kraftstoffen. Solche breit aufgestellten Konzerne gelten in geopolitisch unsicheren Zeiten als verlässliche Anlage.

Technische Lage

Der aktuelle Kurs liegt 11 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 187 Euro, das die Aktie Ende März erreicht hatte. Deutlich größer ist der Abstand zum Jahrestief: 37 Prozent über dem Tiefstwert vom Juni 2025.

Chevron notiert über allen wichtigen Durchschnittslinien. Der 50-Tage-Durchschnitt liegt bei 162 Euro, der 200-Tage-Durchschnitt bei 146 Euro. Der RSI von 57,6 zeigt ein ausgeglichenes Bild – weder überkauft noch überverkauft.

Die 30-Tage-Volatilität liegt bei annualisiert 26 Prozent. Ein Wert, der für Ölaktien in diesen Zeiten nicht ungewöhnlich ist, aber auf spürbare Kursschwankungen hinweist. Für Anleger bleibt abzuwarten, wie lange der geopolitische Rückenwind anhält.

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