Chevron Aktie: Riesige Chance im Irak
Chevron verhandelt exklusiv über die Übernahme des West Qurna 2 Ölfeldes im Irak. Der Deal würde dem US-Konzern Zugang zu gigantischen Reserven verschaffen und seine globale Position stärken.

- Exklusive Verhandlungen für Ölfeld mit 14 Mrd. Barrel Reserven
- Übernahme möglich nach Lukoil-Rückzug durch US-Sanktionen
- Solide Finanzbasis durch Rekordgewinne und Dividendenwachstum
- Strategische Expansion bei steigenden Ölpreisprognosen
Der US-Energieriese Chevron wagt einen bedeutenden strategischen Schritt im Nahen Osten. Nachdem der russische Betreiber Lukoil aufgrund von US-Sanktionen den Rückzug antreten musste, greift der Konzern nun nach einem der größten Ölfelder des Irak. Die exklusiven Verhandlungen könnten Chevron Zugriff auf gigantische Reserven sichern und die globale Marktposition weiter festigen.
Lücke durch Sanktionen
Am gestrigen Montag unterzeichnete Chevron eine Vereinbarung mit der staatlichen Basra Oil Company, die den Weg für eine potenzielle Übernahme des Betriebs am West Qurna 2 Ölfeld ebnet. Das Projekt ist ein Schwergewicht in der Region: Es verfügt über geschätzte förderbare Reserven von 14 Milliarden Barrel und produziert aktuell bis zu 480.000 Barrel pro Tag. Das entspricht fast 9 % der gesamten irakischen Ölförderung.
Die Tür für diesen Deal öffnete sich durch geopolitische Zwänge. Der bisherige russische Betreiber Lukoil musste im November „Force Majeure“ erklären, da US-Sanktionen den Weiterbetrieb unmöglich machten. Nun steht Chevron bereit, die Lücke zu füllen und die 75-prozentige Beteiligung zu übernehmen. Ein 12-monatiger Rahmenvertrag erlaubt nun den exklusiven Datenaustausch, wenngleich für den finalen Abschluss noch die Zustimmung des irakischen Ministerrats sowie der US-Behörde OFAC notwendig ist.
Operative Stärke und Dividenden
Die geplante Expansion trifft auf eine solide finanzielle Basis. Dank Rekordproduktionen im Permian Basin und dem Tengiz-Projekt kletterten die Gewinne im vierten Quartal 2025 auf 2,8 Milliarden US-Dollar. Diese operative Stärke spiegelt sich auch im Aktienkurs wider, der am heutigen Dienstag bei rund 156,92 Euro notiert und damit in unmittelbarer Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch verharrt. Für das Gesamtjahr 2026 stellt das Management ein weiteres organisches Produktionswachstum von 7 bis 10 % in Aussicht.
Anleger profitieren direkt von dieser Entwicklung. Im vergangenen Jahr flossen über 27 Milliarden US-Dollar über Aktienrückkäufe und Dividenden an die Aktionäre zurück. Zuletzt hob das Management die Quartalsdividende um rund 4 % an – die 39. Erhöhung in Folge. Dies entspricht aktuell einer Dividendenrendite von etwa 3,70 %.
Marktumfeld stützt Pläne
Während Goldman Sachs aufgrund niedrigerer Lagerbestände bereits die Ölpreisprognosen für Ende 2026 auf 60 US-Dollar pro Barrel anhebt, positioniert sich Chevron strategisch vorteilhaft. Sollte die Übernahme der irakischen Assets gelingen, würde der Konzern seine Reserven massiv ausbauen und die durch Sanktionen entstandene Marktlücke profitabel für sich nutzen.
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