China Molybdenum Aktie: Gewinn springt bis zu 90 Prozent
Der Bergbaukonzern CMOC meldet einen massiven Gewinnanstieg dank hoher Metallpreise und treibt seine Expansion im Kongo voran.

- Gewinnsteigerung um bis zu 90 Prozent
- Kupferproduktion soll 2026 deutlich wachsen
- Milliarden-Investition in Kisanfu-Mine
- Aktie legt nach Zahlen kräftig zu
CMOC Group reitet die Welle der Rohstoffmärkte. Der Bergbau-Riese profitiert massiv von der globalen Nachfrage nach Kupfer und Kobalt. Die vorläufigen Zahlen für das erste Halbjahr 2026 zeichnen ein klares Bild des Erfolgs.
Der Konzern rechnet mit einem Gewinnsprung von bis zu 90 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Starke Metallpreise trieben das Ergebnis im ersten Halbjahr 2026 kräftig nach oben. Ein entscheidender Faktor war dabei die positive Entwicklung an den internationalen Handelsplätzen.
Kupfer-Boom beflügelt die Bilanz
Anleger reagierten sofort. Die Aktie kletterte um fast neun Prozent auf 1,80 Euro. Damit setzt sich das Papier deutlich von seinem jüngsten Jahrestief bei 1,58 Euro ab. Trotz der Erholung liegt der Kurs noch immer rund ein Drittel unter seinem 52-Wochen-Hoch vom März.
Der Hunger nach Kupfer bleibt der wichtigste Treiber für das operative Geschäft. CMOC peilt für 2026 eine Produktion zwischen 760.000 und 820.000 Tonnen an. Das entspräche einem Plus von rund elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Kupfer gilt als Schlüsselmetall für die weltweite Elektrifizierung.
In der Demokratischen Republik Kongo investiert das Unternehmen massiv in die Zukunft. Rund eine Milliarde Dollar fließen in den Ausbau der Kisanfu-Mine. Ab 2027 soll dieser Standort jährlich 100.000 Tonnen Kupfer zusätzlich liefern. Parallel dazu treibt der Konzern das Projekt KFM Phase II voran.
Expansion im Kongo sichert Kobalt-Nachschub
Auch hier ist die Inbetriebnahme für 2027 geplant. Das Ziel ist eine weitere Steigerung der Kapazität um jährlich 100.000 Tonnen Kupfer. CMOC festigt damit seine Rolle als einer der weltweit bedeutendsten Player im Bergbausektor.
Bei Kobalt bleibt der Vorstand trotz Rekordwerten aus dem Vorjahr vorsichtig optimistisch. Die Prognose für 2026 liegt stabil zwischen 100.000 und 120.000 Tonnen. Das Unternehmen nutzt die aktuelle Marktstärke, um seine Reserven und Förderkapazitäten langfristig auszubauen.
Die endgültigen Halbjahresergebnisse werden die Richtung für den Rest des Jahres vorgeben. Wenn die Kupferpreise hoch bleiben, rückt das bisherige Jahreshoch von 2,73 Euro wieder näher. Anleger achten nun besonders auf den Fortschritt der Großprojekte im Kongo. Sie bilden das Fundament für das geplante Wachstum ab 2027.
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