Circus SE Aktie: Vorbestellungen unter Beweis
Circus SE steht vor einem entscheidenden Update zur Umsetzung von Vorbestellungen, während das Management trotz starken Kursverfalls weiter Aktien kauft. Die Finanzierung wurde über eine neue Anleihe gesichert.

- Update am 16. April zu Vorbestellungen entscheidend
- Management kauft trotz 50-prozentigem Kursverfall
- Neue Finanzierung durch Anleihe mit Finexity
- Umsatzprognose für 2026 liegt bei 44-55 Mio. Euro
Neue Finanzierungsstruktur, anhaltende Insiderkäufe, aber ein Aktienkurs auf Jahrestief — bei Circus SE klaffen Managementsignal und Marktreaktion weit auseinander. Am 16. April wird das Unternehmen zeigen müssen, ob die Zahlen die Erwartungen tragen.
Anleihe statt Kapitalerhöhung
Im März 2026 schloss Circus SE eine Finanzierungspartnerschaft mit der Finexity AG ab. Das Hamburger Unternehmen übernimmt die Rolle des Lead Managers für einen mehrstufigen kapitalmarktbasierten Finanzierungspfad — von der Strukturierung bis zur digitalen Platzierung.
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Als erster konkreter Schritt entstand die Anleihe „Circus Robotics I“: Eine Zweckgesellschaft erwirbt sechs autonome Küchenroboter und verleast sie per Sale-and-Leaseback langfristig an Circus zurück. Die festen Leasingraten bilden die Grundlage für Zins- und Tilgungszahlungen. Perspektivisch plant die Kooperation Anleihetransaktionen im achtstelligen Euro-Bereich.
Management kauft, Anleger warten ab
Seit Jahresbeginn hat die Circus-Aktie rund 50 Prozent verloren und notiert bei etwa 6,00 Euro. CEO Nikolas Bullwinkel kaufte Ende März und Anfang April über seine Beteiligungsgesellschaft sowie direkt weitere Anteile. Verwaltungsratschef Dr. Jan-Christian Heins war bereits im Februar aktiv, ein weiterer Kauf über Xetra folgte am 13. März für rund 15.334 Euro zu 6,36 Euro je Anteil.
Das Signal ist eindeutig — die Skepsis am Markt hat es bislang nicht aufgelöst.
Der Test kommt am 16. April
Beim Update Call am 16. April will das Management konkrete Zahlen zur Geschäftsentwicklung liefern. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie viele der über 8.000 unverbindlichen Vorbestellungen — mit einem theoretischen Potenzial von mehr als 1,6 Milliarden Euro — inzwischen in verbindliche Aufträge umgewandelt wurden.
Die operative Basis besteht aus Pilotprojekten: Seit Januar läuft ein Bundeswehr-Vertrag zur autonomen Lebensmittelversorgung in Kasernen, in Düsseldorf testet REWE den Einsatz des CA-1, und Mercedes-Benz Gastronomie plant ab Sommer 2026 den Betrieb im Werk Sindelfingen. Hinter den meisten Projekten stehen jedoch noch Testphasen, keine festen Lieferverträge.
Für 2026 prognostiziert Circus einen Umsatz von 44 bis 55 Millionen Euro — nach nur 0,25 Millionen Euro im Vorjahr. Der Betriebsverlust lag zuletzt bei 14,94 Millionen Euro, für 2026 wird ein EBITDA-Verlust von 6 bis 8 Millionen Euro erwartet. Eine Kapitalerhöhung wird geprüft. Gelingt am 16. April der Nachweis echter Skalierung, erhalten die Insiderkäufe der vergangenen Wochen nachträglich ihre Substanz.
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