CleanSpark Aktie: 6,6 Milliarden Dollar aus Georgia-Vertrag

CleanSpark sichert sich einen 20-Jahres-Mietvertrag über 6,6 Milliarden Dollar und steigt ins Hochleistungsrechnen ein.

Die Kernpunkte:
  • 20-Jahres-Vertrag mit Tech-Konzern
  • Garantierte Einnahmen von 6,6 Milliarden
  • Einstieg ins High-Performance Computing
  • Bitcoin-Bestand wächst auf 13.924 Einheiten

CleanSpark sprengt die Grenzen des klassischen Bitcoin-Minings. Das Unternehmen hat einen Mietvertrag über 20 Jahre mit einem globalen Technologiekonzern abgeschlossen. Die Börse feiert diesen Strategiewechsel in Richtung Hochleistungsrechnen mit massiven Kursprüngen.

Die Aktie kletterte am Dienstag um 15,56 Prozent auf 12,48 Euro. Damit liegt der Wert nun knapp 27 Prozent über dem Niveau vom Jahresanfang. Das Papier nähert sich damit seinem 200-Tage-Durchschnitt wieder an.

Der neue Vertrag für den Standort in Georgia sichert CleanSpark garantierte Einnahmen von 6,6 Milliarden US-Dollar. Falls der Mieter zwei Optionen zur Verlängerung zieht, steigt das Volumen auf bis zu 11,6 Milliarden Dollar. Das verschafft dem Unternehmen eine völlig neue finanzielle Planungssicherheit.

Schwenk zum Hochleistungsrechnen

CleanSpark stellt für das Projekt eine IT-Leistung von 175 Megawatt bereit. Der noch ungenannte Mieter will dort Infrastruktur für anspruchsvolle Rechenprozesse betreiben. Damit adressiert CleanSpark den boomenden Markt für High-Performance Computing (HPC).

Die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens ist bemerkenswert. Das Management kalkuliert mit einer operativen Gewinnmarge von fast 100 Prozent. Jährlich soll der Deal im Schnitt 330 Millionen Dollar zum Betriebsergebnis beisteuern.

Parallel dazu treibt das Unternehmen seine Expansion in Texas voran. Eine exklusive Absichtserklärung umfasst dort Flächen von über 700 Hektar. Das Energiepotenzial an diesen Standorten beläuft sich auf bis zu 885 Megawatt.

Bitcoin-Bestände wachsen weiter

Trotz der neuen Großprojekte bleibt das Mining-Geschäft vorerst der operative Kern. Im Juni produzierte CleanSpark insgesamt 614 Bitcoin. Die Rechenleistung erreichte dabei einen neuen Spitzenwert von 50 Exahash pro Sekunde.

Der Bestand an Kryptowährungen wuchs bis zum Ende des vergangenen Monats auf 13.924 Einheiten an. Das Unternehmen nutzt seine gesicherte Stromversorgung nun für zwei Standbeine gleichzeitig. Die neue Partnerschaft reduziert die Abhängigkeit vom volatilen Bitcoin-Kurs deutlich.

Ab dem vierten Quartal 2027 soll die Infrastruktur in Georgia einsatzbereit sein. Bis dahin finanziert das Bitcoin-Mining den weiteren Ausbau der Rechenzentren. Der Fokus liegt nun auf der schnellen technischen Umsetzung der zugesagten Kapazitäten.

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