Co-Diagnostics Aktie: Delisting vollzogen
Die Aktie von Co-Diagnostics wurde vom Nasdaq an den OTC-Markt verwiesen, nachdem ein Reverse Split die Mindestkursanforderungen nicht dauerhaft sichern konnte. Das Unternehmen kämpft zudem mit stark rückläufigen Umsätzen.

- Aktie vom Nasdaq an OTC-Markt verwiesen
- Reverse Split konnte Mindestkurs nicht halten
- Umsatz brach im letzten Quartal massiv ein
- Unternehmen treibt Patent- und Joint-Venture-Aktivitäten voran
Die Aktie von Co-Diagnostics hat einen tiefen Einschnitt erlebt. Das Unternehmen wurde vom Nasdaq Capital Market an den OTC-Markt verwiesen, nachdem es die Mindestkursanforderungen nicht einhalten konnte. Diese Herabstufung hat erhebliche Auswirkungen auf die Sichtbarkeit und Liquidität des Wertpapiers.
Der formale Ausschluss vom Nasdaq
Am 7. Januar 2026 erhielt Co-Diagnostics die offizielle Mitteilung über die Nichteinhaltung der Nasdaq-Regeln. Konkret scheiterte das Unternehmen an der Vorgabe, dass der Schlusskurs mindestens 1 US-Dollar betragen muss. Der Handel der Aktie an der Nasdaq wurde schließlich mit Beginn des 14. Januar 2026 ausgesetzt.
Reverse Split brachte keine Rettung
In einem letzten Versuch, die Notierung zu retten, führte Co-Diagnostics einen 1:30 Reverse Split durch, der am 2. Januar 2026 wirksam wurde. Das Ziel war eine künstliche Anhebung des Kurses. Doch der Plan ging nicht auf: Der erforderliche Mindestkurs von 1 Dollar konnte nicht über die notwendigen zehn aufeinanderfolgenden Handelstage bis zum Stichtag am 5. Januar gehalten werden. Dies zog die Delisting-Mitteilung direkt nach sich.
Das Unternehmen kündigte an, eine Anhörung vor dem Nasdaq Hearings Panel beantragen zu wollen. Dieser Schritt hebt die sofortige Handelssuspension jedoch nicht auf.
Der neue Handelsplatz: OTC Market
Nach dem Ausschluss von der Nasdaq werden die Co-Diagnostics-Aktien voraussichtlich auf der Pink Limited Information-Ebene des OTC Markets unter dem bekannten Symbol CODX gehandelt. Ein solcher Wechsel geht oft mit geringerer Liquidität und eingeschränkter Sichtbarkeit einher, was den Zugang für institutionelle Anleger erschweren kann.
Der letzte notierte Kurs an der Nasdaq vor der Aussetzung lag bei etwa 4,64 US-Dollar. Dieser Wert markiert einen Verlust von fast 74 Prozent innerhalb eines Jahres und unterstreicht den anhaltenden Abwärtsdruck auf die Aktie.
Finanzielle Lage und operative Entwicklungen
Die jüngsten Quartalszahlen für Q3 2025 zeichneten ein schwieriges Bild. Während der Verlust je Aktie von -0,16 US-Dollar den Analystenerwartungen entsprach, brach der Umsatz ein. Er fiel von 0,6 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal auf nur noch 0,1 Millionen US-Dollar. Diese Entwicklung verdeutlicht die operativen Herausforderungen im Bereich der molekularen Diagnostik.
Trotz der finanziellen und börsenrechtlichen Probleme treibt Co-Diagnostics seine Geschäftsentwicklung voran:
* Patent in Australien: Im Juni 2025 sicherte sich das Unternehmen ein australisches Patent für seine Co-Dx PCR-Plattform-Technologien. Dieser Schutz könnte für künftige Vermarktungsaktivitäten in der Region von Bedeutung sein.
* Aktivitäten des Joint Ventures CoSara: Das Gemeinschaftsunternehmen CoSara präsentierte sich auf regionalen Konferenzen, um die Beziehungen zu Vertriebspartnern zu stärken und die globale Präsenz der diagnostischen Tests auszubauen.
Die Zukunft von Co-Diagnostics hängt nun maßgeblich davon ab, wie das Unternehmen die neuen Rahmenbedingungen am OTC-Markt bewältigt und seine Technologie erfolgreich kommerzialisieren kann.
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