Coca-Cola Aktie: Führungswechsel steht an
Coca-Cola vollzieht im März 2026 den CEO-Wechsel zu Henrique Braun und zahlt die 64. Dividendensteigerung in Folge. Der Konzern präsentiert sich mit Rekordmarge und klaren Wachstumszielen für 2026.

- 64. konsekutive Erhöhung der Quartalsdividende
- Neuer CEO Henrique Braun übernimmt Ende März
- Rekord-Operativmarge und solide Wachstumsprognose
- Steuerstreit mit IRS bleibt größtes Risiko
Coca-Cola steht Anfang März 2026 vor zwei wichtigen Ereignissen: Am 13. März ist Ex-Tag für die Dividende, Ende des Monats übernimmt ein neuer CEO. Für Anleger sind beide Termine relevant – die eine Zäsur markiert Kontinuität, die andere den Beginn einer neuen Ära.
64. Dividendenerhöhung in Folge
Coca-Cola zahlt eine Quartalsdividende von 0,53 US-Dollar je Aktie – rund 4 Prozent mehr als zuvor. Damit erhöht der Getränkekonzern seine Ausschüttung zum 64. Mal in Serie. Nur wer die Aktie bis zum 12. März hält, erhält die Zahlung. Die Dividendenrendite liegt aktuell bei etwa 2,67 Prozent.
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Braun übernimmt am 31. März
Henrique Braun wird am 31. März neuer CEO. Der Manager bringt fast 30 Jahre Erfahrung im Konzern mit, unter anderem aus internationalen Märkten. Der bisherige Vorstandschef James Quincey wechselt in die Rolle des Executive Chairman.
Braun hat seine Prioritäten bereits skizziert: „Wir setzen definitiv auf Technologie, Daten und KI – unter dem Schirm dessen, was viele digitale Transformation nennen.“ Parallel wird die neue Position eines Chief Digital Officer geschaffen, die Sedef Salingan Sahin übernimmt.
Solide Zahlen, klare Prognosen
Für 2025 meldete Coca-Cola einen Umsatz von 47,9 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 2 Prozent. Organisch legte der Erlös um 5 Prozent zu. Die bereinigte operative Marge erreichte mit 31,2 Prozent einen Rekordwert – 120 Basispunkte mehr als im Vorjahr.
Für 2026 stellt das Management ein organisches Umsatzwachstum von 4 bis 5 Prozent in Aussicht, beim bereinigten Gewinn je Aktie rechnet man mit einem Anstieg um 7 bis 8 Prozent. Der freie Cashflow soll rund 12,2 Milliarden US-Dollar erreichen.
Besonders stark entwickelte sich Coca-Cola Zero Sugar: Im vierten Quartal legten die Absatzmengen um 13 Prozent zu, aufs Gesamtjahr um 14 Prozent. Auch die Sparte Wasser, Sport- und Kaffeegetränke wuchs überdurchschnittlich.
Risiken bleiben bestehen
Der größte Unsicherheitsfaktor bleibt ein Steuerstreit mit der US-Steuerbehörde IRS, bei dem es um bis zu 18 Milliarden US-Dollar gehen könnte. Coca-Cola hat 6 Milliarden hinterlegt, um den Zinsenlauf zu stoppen, das Verfahren läuft.
Regionale Herausforderungen zeigen sich in China, Indien und Mexiko, wo kürzlich eine Steuer auf Softdrinks eingeführt wurde. Der starke US-Dollar belastet zudem die Konzernerlöse, da Coca-Cola in über 200 Ländern aktiv ist.
Die Aktie notiert aktuell nahe ihrem 52-Wochen-Hoch von 82 US-Dollar und liegt seit Jahresbeginn etwa 15 Prozent im Plus. Der Führungswechsel erfolgt in einer Phase der Stärke – mit soliden Finanzkennzahlen und einem klaren strategischen Fahrplan.
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