Coinbase Aktie: Aktionärsfreude steigt!

Die Coinbase-Aktie verliert an Wert, während die Kryptobörse ihr Angebot um US-Aktien und ETFs erweitert und ein außergewöhnlich hohes Optionsvolumen verzeichnet.

Die Kernpunkte:
  • Aktienkurs fällt unter 50-Tage-Durchschnitt
  • Außergewöhnlich hohes Handelsvolumen bei Optionen
  • Neues Angebot für US-Aktien und ETFs
  • Strategiewechsel zur Diversifizierung des Geschäfts

Die Coinbase-Aktie gab am 27. Februar 2026 um 2,81% auf 175,94 US-Dollar nach. Gleichzeitig explodierten die Handelsaktivitäten im Optionsmarkt – ein Zeichen dafür, dass Anleger sich auf kurzfristige Kursbewegungen vorbereiten. Derweil erweitert die Krypto-Börse ihr Geschäftsmodell massiv: Neben neuen Token-Listings können Nutzer jetzt auch US-Aktien und ETFs handeln.

Optionsmarkt läuft heiß

Am 27. Februar wurden 243.930 Optionskontrakte auf Coinbase gehandelt – ein außergewöhnlich hohes Volumen. Call-Optionen dominierten mit 54,51%, während Put-Optionen 45,49% ausmachten. Das gesamte Open Interest liegt bei 1,27 Millionen Kontrakten. Diese massive Positionierung zeigt: Institutionelle und private Anleger setzen auf kurzfristige Preisbewegungen.

Technisch bleibt die Aktie unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt – ein Signal für anhaltenden Verkaufsdruck im mittleren Zeitrahmen.

Strategische Neuausrichtung läuft

Coinbase hat am 27. Februar den Handel mit Robo Token gestartet – sowohl als Spot-Trading für Privatkunden als auch als Perpetual Futures für institutionelle Nutzer. Der Schritt erweitert das Angebot an digitalen Assets für Trader.

Deutlich weitreichender ist jedoch die jüngste Expansion ins traditionelle Finanzgeschäft: Coinbase bietet nun provisionsfreien Handel mit Tausenden US-Aktien und ETFs an. Die Integration mit Yahoo Finance ermöglicht es Nutzern, Trades direkt von Analyseplattformen auszuführen. Ziel ist es, Coinbase von einer reinen Krypto-Börse zu einem umfassenden Finanz-Ökosystem zu entwickeln.

Weniger Abhängigkeit vom Krypto-Zyklus

Die Strategie ist klar: Coinbase will seine Abhängigkeit von Transaktionsgebühren im volatilen Krypto-Markt reduzieren. Historisch schwankten diese Einnahmen stark mit den Marktzyklen. Die Integration von Aktienhandel – finanziert auch über Stablecoins – stellt eine strukturelle Verschiebung des Geschäftsmodells dar.

Beobachter richten ihren Blick nun auf die kommenden Quartale: Wie stark steigen die Transaktionsvolumina? Wie entwickeln sich Kundenakquisitionskosten und Gewinnmargen durch das neue Angebot? Die Antworten werden zeigen, ob die Diversifizierung aufgeht.

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