Coinbase Aktie: Explosive Mischung!

Coinbase verzeichnet positives Premium-Signal für institutionelle Käufe bei Bitcoin, während Analysten vor hoher Bewertung warnen. Die Aktie steht vor einer richtungsweisenden Woche.

Die Kernpunkte:
  • Coinbase Premium Index signalisiert institutionelle Käufe
  • Hohes KGV von 39 sorgt für Analystenbedenken
  • Starker Umsatzsprung von 55 Prozent im Quartal
  • Bitcoin-Kurs bei 90.000 Dollar als wichtige Marke

Die Stimmung rund um die führende US-Kryptobörse ist angespannt, die Volatilität bleibt hoch. Doch während die klassischen Aktienmärkte am Wochenende ruhten, sendeten die zugrundeliegenden Krypto-Assets ein fast übersehenes, aber mächtiges Signal. Kehren die großen US-Investoren still und heimlich zurück oder trügt der Schein angesichts sportlicher Bewertungen? Für Anleger deutet sich eine richtungsweisende Woche an.

Verstecktes Kaufsignal

Der Blick richtet sich an diesem Wochenende auf ein spezifisches Marktphänomen: den sogenannten “Coinbase Premium Index”. Diese Kennzahl misst die Preisdifferenz zwischen Bitcoin auf der US-Plattform Coinbase und internationalen Offshore-Börsen wie Binance. Nach fast einem Monat im negativen Bereich drehte dieser Indikator am Wochenende überraschend ins Plus.

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Warum ist das wichtig? Ein positives Premium gilt als verlässlicher Indikator dafür, dass US-amerikanische Institutionen und ETF-Käufer wieder stärker zugreifen als globale Kleinanleger. Diese Entwicklung geht Hand in Hand mit einer Stabilisierung des Bitcoin-Kurses im Bereich von 90.000 bis 91.000 Dollar. Für Aktionäre ist das ein Hoffnungsschimmer: Zieht das institutionelle Interesse an, folgen oft steigende Transaktionsvolumina – der wichtigste Treibstoff für die Umsätze der Handelsplattform.

Analysten treten auf die Bremse

Trotz dieser positiven technischen Vorzeichen ziehen am fundamentalen Horizont dunkle Wolken auf. Der zentrale Streitpunkt ist die Bewertung. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 39 auf Basis der Gewinnschätzungen ist das Papier kein Schnäppchen. Zum Vergleich: Traditionelle Börsenbetreiber wie die Nasdaq oder ICE werden lediglich mit dem 24- bis 27-fachen ihrer Gewinne bewertet.

Diese Diskrepanz rief zuletzt auch Analysten auf den Plan. Argus Research stufte die Aktie von “Kaufen” auf “Halten” herab. Die Warnung ist deutlich: Sollte die Krypto-Euphorie nachlassen, wäre diese Bewertung kaum zu rechtfertigen. Anleger müssen abwägen, ob das Wachstumspotenzial den massiven Aufschlag gegenüber der klassischen Konkurrenz wert ist.

Zahlenwerk als Sicherheitsnetz

Dass die hohen Bewertungen nicht völlig aus der Luft gegriffen sind, beweisen die jüngsten Geschäftszahlen. Das Unternehmen konnte im dritten Quartal 2025 einen Umsatzsprung von über 55 Prozent auf rund 1,9 Milliarden Dollar verbuchen. Noch beeindruckender war die Entwicklung beim Nettogewinn, der sich auf 433 Millionen Dollar fast versechsfachte.

Am Markt wurde diese operative Stärke zuletzt honoriert: Am Freitag verabschiedete sich das Papier mit einem Plus von knapp 2 Prozent bei 236,60 Euro aus dem Handel, kämpft jedoch auf Monatssicht weiter mit einem Minus von über 20 Prozent.

Fazit: Die kommende Woche wird zum Lackmustest. Setzt sich das institutionelle Kaufinteresse durch, könnte die Aktie den jüngsten Abwärtstrend brechen. Fällt der Bitcoin jedoch unter die wichtige Marke von 90.000 Dollar, dürften die Sorgen um die hohe Bewertung wieder die Oberhand gewinnen.

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