Coinbase Aktie: Goldman stützt
Goldman Sachs stuft Coinbase auf 'Buy' hoch und sieht Potenzial als Krypto-Infrastrukturführer, obwohl der Konzern in Argentinien und auf den Philippinen auf Herausforderungen stößt.

- Goldman Sachs hebt Rating auf 'Buy' mit neuem Kursziel
- Vorbörslicher Kursanstieg von rund 4,5 Prozent
- Rückzug von Peso-Diensten in Argentinien
- Zugangsprobleme zur Plattform auf den Philippinen
Ein positiver Analystenimpuls trifft auf operative Stolpersteine: Die Coinbase-Aktie startet heute mit Rückenwind in die Woche, nachdem Goldman Sachs das Papier von „Neutral“ auf „Buy“ hochgestuft hat. Vorbörslich legte der Kurs um rund 4,5 % zu. Gleichzeitig werden Probleme beim Zugang zur Plattform auf den Philippinen und ein Rückzug aus bestimmten Diensten in Argentinien bekannt – beides belastet, überlagert den positiven Gesamteffekt aber offenbar nicht.
- Goldman Sachs stuft von „Neutral“ auf „Buy“ hoch
- Kurs zieht vorbörslich um etwa 4,5 % an, Zielbereich um 245 US-Dollar
- Zugangshürden auf den Philippinen, Rückzug von Peso-Diensten in Argentinien
- Strategie „Everything Exchange“ und 2026-Roadmap im Fokus
Goldman-Upgrade als Kurstreiber
Im frühen Handel bewegt sich die Aktie in Richtung 245 US-Dollar. Auslöser ist die Einstufung von Goldman Sachs, das Coinbase als „best-in-class play“ im Bereich der Krypto-Infrastruktur bezeichnet.
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Die Analysten verweisen auf:
- die starke Marktposition,
- die Widerstandsfähigkeit der Marke,
- und das Potenzial für überdurchschnittliches Umsatzwachstum mit zunehmender Reife des Sektors.
Das neue Kursziel signalisiert spürbaren Aufwärtsspielraum. Entscheidend für das Upgrade ist die Einschätzung, dass Coinbase von einer wachsenden institutionellen Nutzung und der breiteren Anwendung von Blockchain-Technologie profitieren kann.
Hürden in Schwellenländern
Parallel dazu werden operative Herausforderungen sichtbar. Das Unternehmen weist darauf hin, dass der Zugang zur Plattform auf den Philippinen eingeschränkt sein kann. Nutzer sollen auf alternative Netzwerke oder WLAN ausweichen, um die Verbindung aufrechtzuerhalten. Der Fall unterstreicht die regulatorischen Reibungen, mit denen Coinbase international konfrontiert ist.
In Lateinamerika verändert der Konzern seine Aufstellung. In Argentinien werden bis Ende Januar die peso-basierten Dienste ausgesetzt, konkret der Handel von Peso in USDC. Dieser Schritt erfolgt nur ein Jahr nach dem Markteintritt und verdeutlicht die Schwierigkeiten im Umgang mit volatilen Fiat-Währungen.
Roadmap 2026 und Marktreaktion
Die aktuelle Kurserholung folgt auf eine Phase mit rund 12 % Kursrückgang im Vormonat. Im Mittelpunkt des längerfristigen Bildes steht die von CEO Brian Armstrong vorgestellte „2026 Roadmap“. Ziel ist der Ausbau zu einer „Everything Exchange“, die traditionelle Aktien, Prognosemärkte und Krypto-Assets in einer globalen Plattform bündelt.
Goldman Sachs wertet diese Diversifizierungsstrategie positiv und richtet den Blick damit stärker auf die strukturellen Wachstumsperspektiven als auf kurzfristige Auseinandersetzungen in einzelnen Märkten wie den Philippinen oder Argentinien. Die heutige Kursreaktion signalisiert, dass institutionelle Investoren Coinbase zunehmend eine zentrale Rolle im Finanzsystem zutrauen, selbst wenn regionale Rückschläge auftreten.
Ausblick auf die nächsten Wochen
In den kommenden Wochen rückt vor allem die Klärung der Zugangsthemen auf den Philippinen in den Fokus, weil sie einen Hinweis auf die regulatorische Verlässlichkeit in diesem Markt geben dürfte. Der nächste klare Ereignistermin ist der Bericht zum vierten Quartal, der für den 25. Februar 2026 angesetzt ist. Bis dahin steht im Vordergrund, ob der Kurs sich oberhalb von rund 240 US-Dollar etablieren kann und damit die optimistische Einschätzung von Goldman Sachs untermauert.
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