Coinbase Aktie: Werbeoffensive
Coinbase schaltet trotz schwierigem Marktumfeld einen TV-Spot, während Analysten Kursziele anpassen und regulatorische Verfahren laufen. Der Quartalsbericht steht bevor.

- Neuer Werbespot während des 'Big Game' in den USA
- Citigroup senkt Kursziel bei Beibehaltung der Kaufempfehlung
- Zivilrechtliches Verfahren in Nevada zu Event Contracts
- Erwarteter Quartalsbericht um den 12. Februar
Coinbase will Krypto aus der Nische holen – und greift dafür in die große Marketing-Kiste. Ausgerechnet jetzt steht die Branche aber unter Druck, und auch bei Coinbase selbst häufen sich die Themen, die Anleger nicht ignorieren können. Wie passt diese Werbeoffensive zur aktuellen Gemengelage?
Werbung gegen den Gegenwind
Am Sonntag schaltete Coinbase während des viel beachteten „Big Game“ in den USA einen neuen 60-Sekunden-Spot. Der Clip im Karaoke-Stil trägt den Titel „Everybody Coinbase“ und setzt klar auf ein Gefühl von Gemeinschaft: Krypto soll „für alle“ zugänglich sein.
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Der Zeitpunkt ist auffällig. Denn parallel startete der Kryptomarkt schwach in die Woche. Laut Bericht setzte Bitcoin seine jüngsten Verluste fort, insgesamt dominierte zuletzt eine eher bearish geprägte Stimmung bei vielen großen Coins. Die Botschaft dahinter: Coinbase investiert in Reichweite und Akzeptanz, obwohl das Marktumfeld gerade nicht nach Rückenwind aussieht.
Analysten senken Ziele, Regulierung bleibt Thema
An der Wall Street gab es am Montag ebenfalls Bewegung: Citigroup bestätigte zwar das „Buy“-Rating, senkte aber das Kursziel. Das reiht sich in eine Serie von Kurszielanpassungen anderer Häuser in den vergangenen Wochen ein – ohne dass im Text konkrete Zahlen genannt werden.
Gleichzeitig muss Coinbase weiter regulatorische Baustellen managen. Am 5. Februar wurde berichtet, dass das Nevada Gaming Control Board eine zivilrechtliche Durchsetzungsmaßnahme eingereicht hat. Im Fokus stehen „Event Contracts“-Produkte – die Behörde argumentiert demnach, dass es sich dabei um eine nach Bundesstaatrecht regulierte Aktivität handeln könnte.
Hinzu kam am Montag eine operative Meldung: Coinbase erklärte, dass einige Nutzer in den USA mit einer „verschlechterten Trading-Performance“ auf der Plattform zu kämpfen hatten.
Wichtige Punkte im Überblick:
– Marketing: Neuer 60-Sekunden-Spot „Everybody Coinbase“ während des „Big Game“
– Analysten: Citi bleibt bei „Buy“, senkt aber das Kursziel
– Regulierung: Zivilverfahren in Nevada zu „Event Contracts“
– Plattform: Hinweise auf eingeschränkte Handelsqualität für einige US-Nutzer
Blick nach vorn: Quartalszahlen als Belastungstest
Der nächste echte Prüfstein dürfte der anstehende Quartalsbericht sein, der laut Artikel rund um den 12. Februar erwartet wird. Anleger erhoffen sich daraus Einblicke, wie Coinbase von hohem Handelsvolumen im vierten Quartal 2025 profitieren konnte.
Im Zentrum steht dabei auch die Frage, ob das Unternehmen mit breiter aufgestellten Erlösquellen – etwa über institutionelle Angebote und das Stablecoin-Ökosystem – robuster wird, wenn Kryptopreise und Transaktionsvolumen stärker schwanken. Passend dazu bleibt die Aktie angeschlagen: Der Schlusskurs liegt bei 139,06 Euro, in den letzten 30 Tagen steht ein Minus von 42,25% zu Buche.
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