Coinbase: Nium-Deal für 190+ Länder

Die Coinbase-Aktie erholt sich nach Kurssturz, angetrieben von institutionellem Kaufdruck und operativen Expansionen im Stablecoin- und KI-Bereich. Analysten bleiben jedoch gespalten.

Die Kernpunkte:
  • Aktie erholt sich nach Kursverlust durch Klage
  • Institutioneller Kaufdruck erreicht längste positive Serie
  • Expansion von USDC-Stablecoin in über 190 Länder
  • Neue KI-Plattform verarbeitet Millionen Transaktionen

Ein Tag ändert an der Börse oft alles. Erst stürzte die Coinbase-Aktie wegen einer Klage aus New York um gut sieben Prozent ab. Am Folgetag kam prompt die Gegenbewegung. Ein Plus von fast sechs Prozent zeigt das anhaltende Vertrauen institutioneller Investoren.

Institutionelles Geld fließt

Ein viel beachteter Indikator treibt den Optimismus. Die sogenannte „Coinbase-Prämie“ misst den Kaufdruck von US-Institutionen. Sie notiert seit 14 Tagen im Plus. Das ist die längste Serie seit dem letzten Bitcoin-Rekordhoch. Parallel dazu kletterte der Bitcoin-Preis über die Marke von 78.000 US-Dollar.

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Neue Wege für Stablecoins und KI

Operativ baut die Krypto-Börse ihr Netzwerk massiv aus. Nium integriert die Coinbase-Infrastruktur in seine Plattform. Der Spezialist für globale Zahlungen bringt den USDC-Stablecoin so in über 190 Länder. Firmen können dadurch Gelder in Echtzeit senden und empfangen. Die Folge: Sie sparen sich teure Vorabüberweisungen auf ausländische Konten.

Ein weiterer Vorstoß betrifft künstliche Intelligenz. Coinbase hat den App-Store Agent.market gestartet. Dieser basiert auf dem hauseigenen x402-Zahlungsprotokoll. KI-Programme erledigen damit selbstständig Internetzahlungen via Stablecoin. Das System wächst rasant. Bis zum 21. April verarbeiteten 69.000 KI-Agenten bereits 165 Millionen Transaktionen.

Analysten bleiben vorsichtig

Trotz der technologischen Fortschritte bleibt die Wall Street gespalten. Barclays stuft die Aktie wegen schwacher Handelsvolumina weiterhin mit „Underweight“ ein. Piper Sandler hob das Kursziel hingegen von 150 auf 180 US-Dollar an. Die Analysten erwarten ein starkes Handelsvolumen durch geopolitische Marktschwankungen. Das Rating belassen sie aber auf „Neutral“.

Am 7. Mai legt Coinbase die Zahlen für das erste Quartal vor. Investoren achten dann besonders auf die Einnahmen aus Abonnements und Dienstleistungen. Das Management peilt hier 550 bis 630 Millionen US-Dollar an. Ein tieferes Krypto-Preisniveau und sinkende Zinsen belasten dieses Segment. Hält das Unternehmen diese Spanne, könnte das den jüngsten Aufwärtstrend stützen.

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