Commerzbank Aktie: 2,7 Milliarden Euro Kapitalrückgabe 2025
Commerzbank beendet kleines Aktienrückkaufprogramm für Mitarbeiter. Im Fokus stehen weiterhin die ambitionierten Kapitalrückgabeziele für 2025.

- 928.625 Aktien zurückgekauft
- Teil der Kapitalstrategie
- Operatives Ergebnis steigt deutlich
- Aktie nahe am Jahreshoch
Die Commerzbank hat ein weiteres Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen. Klein, klar begrenzt — und dennoch ein Puzzlestück in einer ambitionierten Kapitalstrategie.
Rückkauf für Mitarbeiteraktien beendet
Zwischen dem 1. und 3. Juni 2026 kaufte die Bank insgesamt 928.625 eigene Aktien zurück. Der Erwerb lief über Xetra und das Handelssystem Cboe Europe. Die Stückzahlen verteilten sich gleichmäßig auf drei Handelstage, die Durchschnittskurse lagen zwischen 36,90 und 37,49 Euro.
Das Programm trägt den Namen „Mitarbeiteraktien 2026/II“. Es handelt sich also nicht um ein neues großvolumiges Rückkaufprogramm, sondern um den Abschluss einer klar definierten Maßnahme.
Kapitalrückgabe in großem Stil
Der Mitarbeiteraktien-Rückkauf steht neben deutlich größeren Kapitalmaßnahmen. Für das Geschäftsjahr 2025 will die Commerzbank insgesamt rund 2,7 Milliarden Euro an Aktionäre zurückgeben. Dazu zählen zwei abgeschlossene Aktienrückkäufe mit einem Gesamtvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro sowie eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie.
Als Zielgröße für die Ausschüttungsquote nennt die Bank 100 Prozent des Nettoergebnisses — vor Einmalposten und nach AT-1-Kuponzahlungen. Gültig, bis die CET-1-Kernkapitalquote von 13,5 Prozent erreicht ist.
Operativ läuft es rund. Im ersten Quartal 2026 erzielte die Bank ein operatives Ergebnis von 1,4 Milliarden Euro, ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Nettoergebnis stieg um 9 Prozent auf 913 Millionen Euro. Den Ausblick für 2026 hob das Institut auf mindestens 3,4 Milliarden Euro Nettoergebnis an.
Kurs nahe am Jahreshoch
Die Aktie notiert bei 36,74 Euro und liegt damit rund 3,7 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 38,15 Euro, das am 1. Juni erreicht wurde. Auf Zwölfmonatssicht hat das Papier knapp 32 Prozent zugelegt — ein Niveau, das die starke operative Entwicklung widerspiegelt.
Der RSI von 54,1 zeigt keine technische Überhitzung. Der Kurs handelt klar über dem 200-Tage-Durchschnitt von 33,81 Euro.
Entscheidend für den weiteren Verlauf bleibt, ob die Bank die angekündigten Kapitalrückgaben im laufenden Jahr tatsächlich vollständig umsetzt. Die nächsten Quartalszahlen — voraussichtlich im August — werden zeigen, ob das Nettoergebnis-Ziel von 3,4 Milliarden Euro auf Kurs liegt.
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