Commerzbank Aktie: Ein starker Leistungsschub
UniCredit stockt Commerzbank-Anteil auf 32,64 Prozent auf und durchbricht die 30-Prozent-Schwelle trotz BaFin-Einschreitens.

- Italienische Bank baut Position aus
- BaFin untersagt Werbemaßnahmen
- Commerzbank-Aktie mit starkem Jahresplus
- Entscheidende Termine im Mai anberaumt
Die UniCredit erhöht den Druck im Übernahmekampf um die Commerzbank. Am Wochenende bauten die Italiener ihre Gesamtposition auf 32,64 Prozent aus. Der Schritt erfolgt ausgerechnet kurz nach einem scharfen Einschreiten der deutschen Finanzaufsicht.
Der Zugriff setzt sich nun aus einem direkten Aktienanteil von knapp 27 Prozent und weiteren über Finanzinstrumente abgesicherten Positionen zusammen. Damit durchbricht UniCredit die markante Schwelle von 30 Prozent. Im Vorfeld hatte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am Freitag aktiv eingegriffen. Die Behörde untersagte bestimmte Social-Media-Werbemaßnahmen der Italiener. Die Anzeigen enthielten Mutmaßungen zur wirtschaftlichen Lage der Commerzbank. Die BaFin stufte dies als „reißerisch und unsachlich“ sowie als Verstoß gegen das Übernahmegesetz ein.
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Hohe Volatilität am Finanzmarkt
Am Aktienmarkt hinterlässt das Tauziehen deutliche Spuren. Die Commerzbank-Aktie verabschiedete sich am Freitag bei 33,94 Euro ins Wochenende. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein massives Plus von über 44 Prozent zu Buche.
Charttechnisch bewegt sich das Papier damit leicht über dem 50-Tage-Durchschnitt. Ein hoher RSI-Wert signalisiert aktuell eine überkaufte Marktsituation. Die hohe Schwankungsbreite der vergangenen Wochen unterstreicht die Nervosität der Marktteilnehmer.
Weichenstellung im Mai
Im kommenden Monat stehen mehrere entscheidende Termine für den weiteren Verlauf des Übernahmekampfes an:
- 4. Mai 2026: Außerordentliche Hauptversammlung der UniCredit zur Abstimmung über die geplante Kapitalerhöhung für das Tauschangebot.
- 8. Mai 2026: Die Commerzbank präsentiert ihre Ergebnisse für das erste Quartal.
- 21. Mai 2026: Erwarteter Ex-Dividenden-Tag für die geplante Ausschüttung von 1,10 Euro je Aktie.
Große Investmentbanken sehen weiteres Aufwärtspotenzial. RBC und Barclays rufen Kursziele von 43 beziehungsweise 42 Euro aus und liegen damit über dem Marktdurchschnitt. Hält die Aktie zum Handelsauftakt am Montag das Niveau über dem 50-Tage-Durchschnitt, rückt das bisherige Jahreshoch wieder in den Fokus der charttechnischen Betrachtung.
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