Commerzbank Aktie: Neue Stellenstreichungen drohen
Die Commerzbank plant weitere Stellenstreichungen trotz laufendem Abbau. KI und die Übernahmegefahr durch UniCredit prägen die Diskussion.

- Weitere Stellenstreichungen geplant
- KI-Automatisierung als Treiber
- UniCredit hält knapp 30 Prozent
- Aktie reagiert mit Kursverlusten
Der Druck auf die Belegschaft der Commerzbank wächst. Laut einem Bericht des Handelsblatts plant das Frankfurter Geldhaus im Zuge seiner Strategie-Aktualisierung einen weiteren Personalabbau — und das trotz des ohnehin schon laufenden Stellenabbaus.
Noch vor dem Strategietag unter Druck
Erst Anfang 2025 hatte die Bank den Abbau von 3.900 Vollzeitstellen bekanntgegeben. Nun deutet sich an, dass diese Zahl nicht das Ende der Fahnenstange war. Über genaue Zahlen schweigt die Bank offiziell und verweist auf den 8. Mai, an dem das vollständige Strategie-Update bis 2030 präsentiert werden soll. Fest steht jedoch, dass Künstliche Intelligenz dabei eine zunehmend größere Rolle spielen soll — vor allem bei Verwaltungstätigkeiten.
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Der Betriebsratsvorsitzende Sascha Uebel bestätigte die Richtung indirekt, betonte aber gleichzeitig: Als unabhängiges Institut dürfte der Stellenabbau deutlich moderater ausfallen als im Falle einer Übernahme durch UniCredit.
Das Damoklesschwert aus Mailand
Genau diese Übernahme bleibt das zentrale Spannungsfeld. UniCredit hält mittlerweile — direkt und über Finanzinstrumente — 29,99 Prozent der Commerzbank-Anteile. Die magische 30-Prozent-Schwelle, ab der ein formelles Übernahmeangebot fällig würde, ist damit kaum noch eine Zahl entfernt. Ein entsprechendes Tauschangebot für alle Commerzbank-Aktien haben die Mailänder bereits im März angekündigt.
UniCredit-Chef Andrea Orcel malte zuletzt ein düsteres Bild: Bei einer Übernahme würden in Deutschland rund 7.000 Vollzeitstellen wegfallen — in seinem Szenario aber weniger als die Hälfte eines drohenden Kahlschlags von bis zu 15.000 Stellen über fünf Jahre, sollte die Bank auf eigenem Kurs bleiben. Diese Rechnung ist auch intern umstritten.
Am heutigen Handelstag reagiert die Aktie mit einem Minus von rund 1,8 Prozent auf 33,85 Euro — ein Zeichen, dass die Meldung die Stimmung der Investoren trübt. Entscheidende Weichen werden spätestens am 8. Mai gestellt.
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