Commerzbank Aktie: UniCredit kassiert Millionen

Der größte Aktionär UniCredit erwartet bis zu 380 Millionen Euro an Ausschüttungen von der Commerzbank. Die Quartalszahlen im Februar geben weitere Impulse.

Die Kernpunkte:
  • UniCredit hält 26 Prozent der Bankanteile
  • Dividenden von bis zu 438 Millionen Euro möglich
  • Q4-Ergebnisse erscheinen am 11. Februar
  • Commerzbank-Aktie notiert unter Jahreshoch

Die Commerzbank steht vor einem bemerkenswerten Datum: Der größte Aktionär UniCredit bereitet sich darauf vor, bis zu 380 Millionen Euro an Dividenden aus seiner Beteiligung einzustreichen – und das unabhängig davon, ob die umstrittene Übernahme je gelingt. Am 11. Februar folgen die Jahreszahlen.

Die wichtigsten Fakten:
– UniCredit hält 26% der Commerzbank-Anteile
– Erwartete Dividendenzahlung: bis zu 380 Millionen Euro
– Bei Aufstockung auf 29,9%: bis zu 438 Millionen Euro möglich
– Q4-Ergebnisse erscheinen am 11. Februar 2026

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Lukrative Beteiligung trotz Übernahme-Blockade

Die Zahlen zeigen: Selbst ohne erfolgreiche Übernahme profitiert UniCredit massiv von ihrem Engagement. Analysten rechnen mit Dividendenzahlungen von bis zu 380 Millionen Euro aus der aktuellen 26-Prozent-Beteiligung. Sollte die italienische Bank ihren Anteil auf die von der EZB genehmigte Obergrenze von 29,9 Prozent erhöhen, könnten die Ausschüttungen auf 438 Millionen Euro steigen.

CEO Bettina Orlopp hatte beim Weltwirtschaftsforum in Davos am 20. Januar klargestellt: Eine Fusion mit UniCredit sei bei der aktuellen Bewertung nicht sinnvoll. Bankenzusammenschlüsse müssten Wert schaffen – und das sehe sie derzeit nicht gegeben.

Quartalszahlen mit Signalwirkung

Am 11. Februar legt die Commerzbank ihre Q4-2025-Ergebnisse vor. Neben den reinen Zahlen dürfte vor allem der Ausblick für 2026 Aufmerksamkeit erhalten. Die Bank hatte zuletzt im Dezember 2025 ihr fünftes Aktienrückkaufprogramm seit 2023 abgeschlossen – im Volumen von einer Milliarde Euro.

Der vollständige Geschäftsbericht folgt am 25. März, die Hauptversammlung ist für den 20. Mai terminiert.

Die Aktie notiert aktuell bei 34,87 Euro und damit deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 41,58 Euro. UniCredit hatte ihren Anteil seit September 2024 systematisch aufgebaut und dabei vom Teilausstieg des Bundes profitiert. Der deutsche Staat hält weiterhin rund 12 Prozent.

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