Continental: Markt bleibt bei Umstrukturierung skeptisch

Der ehemalige Nur-Reifenhersteller und heutige Automotive-Spezialist Continental will Ernst machen mit seinem Konzernumbau.

Zur Wochenmitte hatte das Unternehmen nach langen Diskussionen angekündigt, sich eine neue Struktur zu verpassen. Dies wäre die größte Neuordnung des Geschäftes in der inzwischen 147-jährigen Geschichte des Unternehmens.

Börsengang im Blick

Zukünftig sollen unter dem Dach einer Continental Group die drei Sparten Rubber (Reifen), Automotive und Powertrain (Produkte entlang Antriebsstränge) operativ tätig werden. Dabei stellt das Unternehmen in Aussicht, im nächsten Jahr dem Bereich Powertrain sogar auszugliedern und an die Börse zu bringen. Ein Plan, der schon lange diskutiert wurde und deshalb nicht die große Überraschung lieferte.

Continental muss erst mal liefern

So hielt sich auch das Plus bei Continental stark in Grenzen. Zumal: Mit der Perspektive 2019 bleibt natürlich große Unsicherheit, ob solch ein Börsengang dann überhaupt stattfinden kann. Denn das Börsenumfeld könnte sich bis dahin deutlich verschlechtert haben. Deshalb gab es auch am heutigen Handelstag wieder ein deutliches Minus im Aktienkurs. Hier dürfte deutlich werden: Die Investoren finden die Neuaufteilung zwar durchaus gut und interessant. Doch ehe hier wieder Vertrauen in die Aktie gefasst wird, müssen erst einmal Ergebnisse her. Und d.h. letzten Endes: Kosteneinsparungen und Renditeerhöhungen.

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