CoreWeave Aktie: Citi stutzt das Kursziel auf 128 Dollar
Demokratische Wahlerfolge belasteten CoreWeaves Aktie und Anleihen; Citi senkte das Kursziel, hielt aber an der Kaufempfehlung fest.

- Aktie verlor im Umfeld der Wahlsiege zehn Prozent
- 2031-Anleihen zeitweise bei 79,5 Cent
- Citi reduzierte Kursziel auf 128 Dollar
- CoreWeave plant Ausbau in Nahost und Asien-Pazifik
CoreWeave verlor gestern im Umfeld demokratischer Wahlsiege 10% an Wert. Reuters zufolge schürten die Erfolge, darunter in Texas, Sorgen vor einem langsameren Ausbau von Rechenzentren und einer strengeren Prüfung der KI-Infrastruktur. Auch die Anleihen des Unternehmens gerieten unter Druck.
Anleihen spiegeln wachsende Sorgen
Bloomberg berichtete, dass die unbesicherten Anleihen mit Fälligkeit 2031 zeitweise zu 79,5 Cent je Dollar gehandelt wurden. Bei den Papieren mit Fälligkeit 2030 und 2032 lagen die Renditen dem Bericht zufolge über 15%.
Vor den Quartalszahlen senkte Citi-Analyst Tyler Radke gestern Medienberichten zufolge das Kursziel für CoreWeave von 159 $ auf 128 $. Seine Kaufempfehlung behielt er bei. Die Zielsenkung erfolgte damit ohne eine Änderung der Einstufung.
CoreWeave hat angekündigt, die Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 am 10. November 2026 vorzulegen. Die begleitende Telefonkonferenz ist für 17 Uhr ET vorgesehen.
Partnerschaft und Ausbau der Infrastruktur
Am Montag erweiterte CoreWeave nach Unternehmensangaben seine strategische Partnerschaft mit CrowdStrike. Kunden, die KI-Anwendungen in der Cloud von CoreWeave betreiben, sollen dadurch Zugang zum Falcon-Schutz und zu betreuter Sicherheitsexpertise rund um die Uhr erhalten. Die Vereinbarung richtet sich damit ausdrücklich an die Absicherung dieser KI-Arbeitslasten.
Beim Ausbau seiner Kapazitäten meldete CoreWeave am 27. Oktober Fortschritte am Rechenzentrum DEN01 von atNorth in Kopenhagen. Nach Unternehmensangaben war dort der Großteil der geplanten IT-Kapazität von 22,5 MW in Betrieb. Zugleich skizzierte CoreWeave Pläne, sein Global AI Network in den Nahen Osten und den asiatisch-pazifischen Raum auszuweiten. Dabei handelt es sich um Ausbaupläne, nicht um bereits vollzogene Erweiterungen.
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