CoreWeave: Backlog könnte 95 Milliarden übersteigen

CoreWeave präsentiert Q1-Zahlen. Analysten erwarten Umsatz von 1,97 Mrd. USD und blicken gespannt auf den milliardenschweren Auftragsbestand.

Die Kernpunkte:
  • Quartalsumsatz von 1,97 Mrd. USD erwartet
  • Auftragsbestand könnte 95 Mrd. USD erreichen
  • Führungskräfte verkauften Aktien für Milliarden
  • Jefferies hebt Kursziel auf 160 USD an

CoreWeave steht vor einer entscheidenden Woche. Morgen Abend präsentiert der Spezialist für KI-Infrastruktur seine Zahlen für das erste Quartal 2026. Aktuell notiert das Papier bei 116,76 Euro. Seit Jahresanfang stieg der Kurs bereits um rund 72 Prozent.

Analysten rechnen mit einem Quartalsumsatz von rund 1,97 Milliarden US-Dollar. Der erwartete Verlust je Aktie liegt bei 0,91 US-Dollar. Im Fokus steht vor allem die Entwicklung des Auftragsbestands.

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Dieser lag Ende 2025 bei fast 67 Milliarden US-Dollar. Experten von Jefferies halten mittlerweile ein Volumen von über 95 Milliarden US-Dollar für möglich. Neue Verträge mit Meta und Jane Street treiben diese Summen. Allein der Cloud-Infrastruktur-Deal mit Meta läuft bis zum Jahr 2032.

Führungskräfte trennen sich von Aktien

Trotz der vollen Auftragsbücher herrscht Unruhe. Führungskräfte wie CEO Michael Intrator verkauften Anfang 2026 Aktien im Wert von über einer Milliarde US-Dollar. Auch der frühe Investor Magnetar Financial reduzierte seine Anteile deutlich.

Ein Sprecher erklärte, dass diese Verkäufe der persönlichen Diversifizierung dienen. Das Management hält weiterhin signifikante Anteile am Unternehmen. Dennoch beobachten Marktteilnehmer solche Bewegungen vor wichtigen Terminen genau.

Analysten erhöhen die Kursziele

Die Wall Street bleibt optimistisch. Jefferies hob das Kursziel jüngst auf 160 US-Dollar an. Auch die Bank of America sieht mit einem Ziel von 140 US-Dollar weiteres Potenzial.

Parallel dazu investiert CoreWeave massiv in den Ausbau seiner Rechenzentren. Für das laufende Jahr plant das Unternehmen Ausgaben zwischen 30 und 35 Milliarden US-Dollar. Der Markt sucht nun nach Bestätigung, dass diese Investitionen in nachhaltiges Wachstum münden.

Der Optionsmarkt preist für die Veröffentlichung eine Volatilität von bis zu 19 Prozent ein. Am 7. Mai nach US-Börsenschluss liefert der Bericht die Fakten.

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