Corning: Q2-Guidance $4,6 Milliarden

Corning übertrifft die Erwartungen im ersten Quartal dank KI-Nachfrage, doch ein verhaltener Ausblick und Wartungskosten belasten die Aktie.

Die Kernpunkte:
  • Optical Communications profitiert von KI-Boom
  • Umsatz- und Gewinnwachstum über Analystenschätzungen
  • Wartungskosten von 30 Millionen Dollar belasten
  • Aktie verliert trotz Jahresplus von 69 Prozent

Rekordverdächtige Nachfrage aus Rechenzentren trifft auf kurzfristige Wartungskosten. Corning übertrifft im ersten Quartal die Erwartungen, enttäuscht jedoch beim Ausblick auf das laufende Vierteljahr. Die Quittung folgt prompt: Die Aktie verliert im heutigen Handel knapp zehn Prozent an Wert.

Starke Nachfrage aus Rechenzentren

Der Konzern steigerte den Kernumsatz im ersten Quartal um 18 Prozent auf 4,35 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie kletterte im gleichen Schritt um 30 Prozent auf 0,70 Dollar. Damit liegt das Unternehmen über den Prognosen der Analysten.

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Besonders das Segment Optical Communications profitierte vom KI-Boom. Der Spartenumsatz wuchs um 36 Prozent auf 1,85 Milliarden Dollar. Neue Langfristverträge mit Rechenzentrumsbetreibern stützen diese Entwicklung; Corning vergleicht das Volumen mit dem milliardenschweren Deal, den das Unternehmen zuvor mit Meta abgeschlossen hatte.

Wartungskosten belasten das zweite Quartal

Indes reagiert der Markt empfindlich auf die Prognose für das zweite Quartal. Corning stellt einen Umsatz von rund 4,6 Milliarden Dollar in Aussicht. Analysten hatten im Schnitt mit bis zu 4,67 Milliarden Dollar gerechnet.

Eine geplante Wartungspause in einem Werk für Solar-Wafer belastet das Ergebnis im kommenden Quartal zusätzlich. Diese Maßnahme verursacht Kosten von etwa 30 Millionen Dollar. Parallel dazu wuchs die Solar-Sparte zuletzt um 80 Prozent.

Das Management hält an seiner langfristigen Strategie fest und verlängert den „Springboard“-Plan bis zum Jahr 2030. Seit Ende 2023 stieg der Gewinn je Aktie im Rahmen dieser Initiative bereits um 79 Prozent. Die Aktie notiert trotz des aktuellen Rücksetzers seit Jahresbeginn noch immer rund 69 Prozent im Plus.

Anfang Mai folgt ein Investorentag in New York. Dort präsentiert das Management Details zur neuen Photonics-Plattform. Für das zweite Quartal stellt Finanzchef Ed Schlesinger einen Gewinn je Aktie zwischen 0,73 und 0,77 Dollar in Aussicht.

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