Covestro Aktie: Betrieb läuft weiter
Der Chemiekonzern sichert die Wartung seiner Chlorproduktionsanlagen langfristig, während der Squeeze-out durch ADNOC und der Wechsel in den General Standard anstehen.

- Fünfjährige Verlängerung der Wartungspartnerschaft
- Sicherung der Anlagenverfügbarkeit in Dormagen und Uerdingen
- Schwieriges Geschäftsjahr mit Umsatz- und Gewinneinbruch
- Hauptversammlung im April für finalen Squeeze-out
Der Börsenabschied von Covestro rückt näher — doch das operative Geschäft folgt seinem eigenen Takt. Der Chemiekonzern hat die Zusammenarbeit mit dem Industriedienstleister Bilfinger um fünf Jahre verlängert, ein klares Signal für Kontinuität mitten im Eigentümerwechsel.
Chlorproduktion als strategischer Kern
Die Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen besteht bereits seit 2014. Im Mittelpunkt stehen Instandhaltungs- und Montageleistungen für elektrische Anlagen an den Chemieparks in Dormagen und Uerdingen. Dort betreibt Covestro Anlagen zur Chlorproduktion, die als Basis für zahlreiche interne Wertschöpfungsketten dienen. Bilfinger bleibt künftig für Wartung und Revisionen der elektrischen Systeme verantwortlich. Ziel ist es, ungeplante Stillstände zu minimieren und die Anlagenverfügbarkeit zu sichern.
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Schwieriges Jahr 2025
Die operative Verlängerung fällt in eine Phase, in der die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres 2025 wenig Spielraum für Optimismus lassen. Der Konzernumsatz sank um 8,7 Prozent auf 12,9 Milliarden Euro, das EBITDA brach um rund 31 Prozent auf 740 Millionen Euro ein. Beim Free Operating Cash Flow stand am Jahresende ein Minus von 283 Millionen Euro. Immerhin konnte Covestro über sein Effizienzprogramm rund 275 Millionen Euro einsparen — ein Puffer, der angesichts des schwierigen Marktumfelds in der Chemiebranche nicht selbstverständlich ist.
Hauptversammlung im April als nächster Meilenstein
Der entscheidende Termin für verbliebene Aktionäre ist die Hauptversammlung am 15. April 2026. Dort soll der formale Beschluss zur Übertragung der restlichen Anteile im Rahmen des Squeeze-out-Verfahrens fallen — ADNOC hält bereits mehr als 95 Prozent der Aktien. Parallel vollzieht Covestro den Wechsel vom Prime Standard in den General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse. Die Verlängerung der Bilfinger-Kooperation macht deutlich, dass die Standortsicherung unabhängig davon Priorität hat.
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