Covestro Aktie: Endphase läuft
Der Chemiekonzern Covestro wechselt in den General Standard und bereitet den Squeeze-Out der Minderheitsaktionäre vor. Die Hauptversammlung im April 2026 soll den finalen Schritt besiegeln.

- Über 95 Prozent der Anteile von ADNOC kontrolliert
- Squeeze-Out-Verfahren für Minderheitsaktionäre läuft
- Wechsel in den General Standard reduziert Transparenz
- Finaler Beschluss auf Hauptversammlung im April 2026
Der Chemiekonzern Covestro bereitet sich auf das finale Kapitel als börsennotiertes Unternehmen vor. Der Vorstand hat den Wechsel vom Prime Standard in den General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse beantragt. Dieser Schritt ist mehr als ein technischer Verwaltungsakt – er markiert den Beginn der Endphase nach der Übernahme durch den Ölkonzern ADNOC aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
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- ADNOC kontrolliert mittlerweile über 95 Prozent der Covestro-Anteile
- Squeeze-Out-Verfahren zur Zwangsabfindung der Minderheitsaktionäre eingeleitet
- Hauptversammlung am 15. April 2026 soll den finalen Beschluss fassen
- Segmentwechsel in den General Standard reduziert Transparenzpflichten deutlich
Schwelle für Zwangsabfindung überschritten
Mit einem Anteil von mehr als 95 Prozent hat ADNOC die entscheidende Grenze erreicht. Das Squeeze-Out-Verfahren läuft bereits seit Anfang Januar. Die verbliebenen Minderheitsaktionäre werden gegen eine Barabfindung aus dem Unternehmen gedrängt. Der formale Beschluss soll auf der Hauptversammlung Mitte April gefasst werden.
Der Markt hat diese Entwicklung bereits eingepreist. Die Aktie zeigt sich extrem kursstabil und reagiert kaum noch auf operative Nachrichten. Der Handel ist faktisch zum Erliegen gekommen. Arbitrageure und institutionelle Anleger warten lediglich auf die Festsetzung der Abfindungshöhe.
Transparenz wird zurückgefahren
Der Rückzug aus dem Prime Standard hat klare Kostengründe. Covestro entledigt sich damit aufwendiger Berichtspflichten wie Quartalsmitteilungen und internationaler Rechnungslegungsstandards. Für die verbliebenen Anleger bedeutet das einen deutlichen Verlust an Transparenz – ein weiteres Signal, dass die Zeit als eigenständig gehandelter Wert abgelaufen ist.
Am 15. April 2026 dürfte die Hauptversammlung den Schlusspunkt setzen. Bis dahin bleibt der Kurs im Klammergriff der Übernahme-Mechanik.
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