Covestro Aktie: Squeeze-out gestartet
Der staatliche Ölkonzern Adnoc leitet das formelle Ausschlussverfahren für Minderheitsaktionäre ein. Die Covestro-Aktie hat sich zu einer reinen Abfindungsposition gewandelt.

- Formeller Start des Ausschlussverfahrens
- Aktienkurs spiegelt erwartete Barabfindung
- Handelsvolumen steigt deutlich an
- Operative Kennzahlen verlieren Relevanz
Die Übernahme durch Adnoc nähert sich dem formellen Abschluss. Der staatliche Ölkonzern aus Abu Dhabi hat das Squeeze-out-Verfahren offiziell eingeleitet – für Minderheitsaktionäre beginnt damit die Endphase. Die Covestro-Aktie hat ihren Charakter grundlegend gewandelt: Vom börsennotierten Industrietitel zur reinen Abfindungsposition.
Adnoc leitet formelles Verfahren ein
Die XRG P.J.S.C., das Übernahmevehikel von Adnoc, hat den Ausschluss der verbliebenen Minderheitsaktionäre beantragt. Damit beginnt der administrative Prozess, der mit dem Delisting und der Barabfindung enden wird. Der Kurs zum Handelsschluss am Freitag spiegelt diese neue Realität wider: Bei 60,82 Euro auf Tradegate liegt das Papier exakt dort, wo institutionelle Anleger die zu erwartende Abfindung einpreisen.
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Die wichtigsten Fakten:
- Squeeze-out: Formelles Verfahren zum Ausschluss der Minderheitsaktionäre eingeleitet
- Kursreaktion: Stabilisierung bei 60,82 Euro, operative Nachrichten ohne Relevanz
- Handelsvolumen: In den USA +148% gegenüber Vortag (28.345 Aktien)
- Status: Aktie faktisch entkoppelt von operativer Performance und Branchenentwicklung
Arbitrageure positionieren sich
Auffällig ist die gestiegene Handelsaktivität. An internationalen Börsenplätzen, insbesondere in den USA, hat sich das Volumen nahezu verdoppelt. Diese Liquiditätswelle deutet darauf hin, dass spezialisierte Fonds ihre Positionen im Hinblick auf das Abfindungsangebot justieren. Für diese Marktteilnehmer zählt nur noch die finale Abfindungshöhe.
Operative Kennzahlen spielen keine Rolle mehr
Klassische Bewertungsmaßstäbe haben für die Covestro-Aktie ihre Bedeutung verloren. Weder Quartalszahlen noch Branchennachrichten beeinflussen den Kurs noch substantiell. Das Papier ist nach unten durch das Übernahmeangebot abgesichert, nach oben durch die rechtlichen Rahmenbedingungen der Abfindung begrenzt.
Am Freitag notierte die Aktie bei 66,00 Dollar und markierte damit ein neues 52-Wochen-Hoch. Der formelle Börsenrückzug ist nur noch eine Frage der Zeit – für Anleger endet damit die klassische Investmentphase, die Auszahlung der Barabfindung steht bevor.
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