Craft 1861: Nano Cures übernimmt am 1. August

Craft 1861 Global ist nach der Übernahme durch Nano Cures International von der Börse genommen worden. Aktionäre erhielten Barabfindung und Aktien.

Die Kernpunkte:
  • Delisting von der Cboe Canada
  • Handelsverbot durch Aufsichtsbehörde
  • Sondergenehmigung für Übernahme erteilt
  • Aktionäre mit Barabfindung entschädigt

Craft 1861 Global Holdings I ist vom öffentlichen Kurszettel verschwunden. Nach der Übernahme durch Nano Cures International agiert der Spezialist für Cannabinoide nun als privates Unternehmen. Damit endet eine Phase der Unsicherheit für die Aktionäre, die zuletzt mit Handelsbeschränkungen konfrontiert waren.

Ein steiniger Weg zum Exit

Der Abschied von der Börse erfolgte in mehreren Etappen. Bereits am 28. März 2024 wurde die Aktie von der Cboe Canada delistet. Wenig später, im April, verhängte die Ontario Securities Commission ein Handelsverbot. Der Grund war simpel: Das Unternehmen hatte seine Finanzberichte nicht fristgerecht eingereicht.

Um die Übernahme durch Nano Cures überhaupt abschließen zu können, war eine Sondergenehmigung der Aufsichtsbehörden nötig. Diese wurde am 1. August 2024 erteilt. Unmittelbar danach wurde Craft 1861 zu einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft des US-Konzerns.

Details zum Aktientausch

Die Bedingungen der Vereinbarung sahen vor, dass Nano Cures sämtliche ausstehenden Anteile übernimmt. Ehemalige Aktionäre erhielten im Gegenzug eine Barabfindung sowie Stammaktien des Käufers. Parallel dazu wurden alle Warrants im Verhältnis eins zu eins in Optionen von Nano Cures umgewandelt.

Der neue Eigentümer setzt auf eine klare Trennung der Geschäftsfelder. Craft 1861 deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab — von der Forschung über den Anbau bis zum Vertrieb in New Mexico. Das Portfolio reicht von medizinischem Cannabis bis hin zu THC-freien CBD-Produkten für den Konsumgütermarkt.

Nano Cures plant vorerst keine Rückkehr an eine kanadische Börse. Das Management hat angekündigt, die Berichtspflichten in Kanada zeitnah zu beenden. Damit wird das Unternehmen künftig vollständig außerhalb des Blickfelds öffentlicher Märkte agieren.

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