Credit Suisse: Jetzt wird es spannend

Die Credit Suisse rückt wieder einmal ins Rampenlicht.Am vergangenen Wochenende hatte CEO Tidjane Thiam in Schweizer Medien die mittelfristigen Ziele der Grossbank skizziert.

Danach wolle die Bank innerhalb der nächsten zwei Jahre den Jahresgewinn auf 5 bis 6 Mrd. Franken steigern. Im vergangenen Jahr hatte das Kreditinstitut noch einen Verlust von fast 1 Mrd. Franken ausgewiesen. Für dieses Jahr liegen die Marktschätzungen bei rund 2,6 Mrd. Franken Gewinn.

Wie die Credit Suisse noch profitabler werden will

Dieser doch ambitionierte Gewinnsprung soll vor allem durch drei Aufgaben erreicht werden.Zum einen soll die Bank vor allem in Asien ihr Geschäft mit den Superreichen forcieren. Darüber hinaus sollen weiterhin Altlasten beseitigt werden, die bislang die Ergebnisse belasten. Und als dritter Aspekt will man immer noch das Schweizer Geschäft trotz Sparmassnahmen weiter vorantreiben.

Bank hat noch Baustellen

Die Credit Suisse geht also mit ambitionierten Zielen in die Nach-Krisen-Zeit.Was nicht heisst, dass man die Altlasten längst schon alle los sind. Ganz frisch kann die Nachricht in den Markt, dass die schweizerische Finanzaufsicht Finma die Bank wegen Verstössen gegen Geldwäsche-Vorschriften gerügt hat und der Credit Suisse nun einen speziellen Aufpasser ins Haus schickt.

Aktie wieder im Vorwärtsgang

Wie das dann in der Praxis aussieht, bleibt abzuwarten.Was aber nicht heisst, dass die Aktie nicht dennoch vom Ausblick profitieren kann. Nachdem man erst vor wenigen tagen mit 14,40 Franken den tiefsten Kursstand seit einem Jahr markierte, ging es in den vergangenen 2 Handelstagen plötzlich wieder rasant aufwärts.

Sogar so rasant, dass nun ein Durchbrich durch die 100-Tage-Linie in der Luft liegt. Gelänge dies, wäre zumindest kurzfristig der Weg in Richtung 16 Franken frei. Damit hätte die Aktie dann letztlich auch ihren Abwärtstrend verlassen können, der seit Jahresanfang belastet.

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