Critical Metals Aktie: 10.000 Bohrmeter in Grönland

Critical Metals hat das Diamantbohrprogramm auf dem Tanbreez-Projekt in Grönland gestartet und treibt die Infrastruktur voran.

Die Kernpunkte:
  • Bohrprogramm mit 10.000 Metern gestartet
  • Infrastruktur für Pilotanlage fertiggestellt
  • Finanzierung von 205 Millionen Dollar gesichert
  • Erste Erzförderung für 2028 geplant

In Grönland drehen sich die Bohrer. Critical Metals hat sein groß angelegtes Diamantbohrprogramm auf dem Tanbreez-Projekt gestartet. Der Markt reagiert prompt auf den operativen Fortschritt. Am Freitag schloss die Aktie in London bei 10,75 Pence.

Infrastruktur steht bereit

Das Unternehmen plant insgesamt 10.000 Bohrmeter im Süden Grönlands. Die Teams vor Ort sammeln nun wichtige geologische Daten. Diese fließen direkt in die zukünftige Minenplanung und Machbarkeitsstudien ein.

Parallel dazu treibt Critical Metals den Ausbau der Infrastruktur voran. Das Team hat Unterkünfte und operative Anlagen bereits fertiggestellt. Im August 2026 soll die erste Phase der Pilotanlage folgen. Dazu gehören auch das Hauptquartier und neue Lagerhallen.

Milliardenmarkt im Visier

Tanbreez gilt als eines der weltweit größten unerschlossenen Projekte für Seltene Erden. Der Konzern hält 92,5 Prozent der Anteile. Die Finanzierung für die nächsten Schritte steht. Critical Metals hat sich 120 Millionen US-Dollar gesichert. Hinzu kommt eine private Kapitalerhöhung über 85 Millionen US-Dollar.

Die Folge: ein solides Fundament für die geplante Produktion. Im vierten Quartal 2028 will das Unternehmen das erste Erz fördern. Das Risiko auf der Abnehmerseite ist bereits minimiert. Langfristige Verträge mit Partnern in den USA, Europa und Saudi-Arabien sichern die gesamte geplante Produktion ab.

Analysten sehen Potenzial

Die Börse belohnt den operativen Fortschritt. Im Tagesverlauf kletterte das Papier zeitweise um gut acht Prozent. Auch Analysten positionieren sich neu. Freedom Broker hebt das Kursziel von 15 auf 17 US-Dollar an und rät weiterhin zum Kauf.

Die Experten verweisen auf steigende Preise für Eudialyt-Konzentrat und klare strategische Vorteile. Im dritten Quartal 2026 steht der nächste Katalysator an. Dann stimmen die Aktionäre über die geplante Fusion mit European Lithium ab.

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