CrowdStrike Aktie: Kurtz verkauft!

George Kurtz veräußerte 20.000 Aktien; CrowdStrike meldete Einsätze von Falcon Guardian und neue Erkenntnisse zu Cyberangriffen.

Die Kernpunkte:
  • George Kurtz verkaufte 20.000 Klasse-A-Aktien
  • Falcon Guardian bei Hunderten Organisationen im Einsatz
  • NVIDIA-Integration mit Sentry ist geplant
  • Finanziell motivierte Angriffe machten 82 Prozent aus

CrowdStrike-Chef George Kurtz hat am Dienstag und Mittwoch insgesamt 20.000 Aktien der Klasse A verkauft. Das geht aus einer gestern veröffentlichten Pflichtmitteilung hervor. Die Transaktionen erfolgten im Rahmen eines Handelsplans nach Regel 10b5-1, der am 16. Januar 2026 verabschiedet worden war.

Falcon Guardian prägt Produktnachrichten

Bei den Analysten stand Falcon Guardian im Mittelpunkt: Mizuho hob das Kursziel für CrowdStrike am 22. Oktober von 250 $ auf 275 $ an. Die Einstufung lautete weiterhin „Outperform“. Als Begründung nannte das Haus Medienberichten zufolge erste Rückmeldungen aus dem Vertriebskanal zu Falcon Guardian.

CrowdStrike teilte am 23. Oktober mit, Falcon Guardian sei seit dem Start am 1. September bei Hunderten Organisationen eingesetzt worden. Dazu zählten Unternehmen aus Finanzwirtschaft, Gesundheitswesen, Fertigung, Einzelhandel und Energie sowie Organisationen des öffentlichen Sektors.

Am 21. Oktober erweiterten CrowdStrike und NVIDIA ihre Zusammenarbeit. CrowdStrike integriert Falcon Guardian mit NVIDIA OpenShell. Zusätzlich plant das Unternehmen eine Integration mit NVIDIA Sentry zur Durchsetzung von Sicherheitsregeln direkt im Chip auf BlueField-4-DPUs.

Partnerkonferenz und Bedrohungsbericht

Gestern kündigte CrowdStrike für die ausverkaufte Fal.Con Europe 2026 insgesamt 70 Partnersponsoren an. Zu der Veranstaltung werden nach Unternehmensangaben 3.000 Sicherheitsverantwortliche aus mehr als 1.200 Organisationen erwartet. Die erwarteten Teilnehmer kommen aus 83 Ländern.

Am Mittwoch veröffentlichte CrowdStrike zudem Ergebnisse seines „2026 Legal Threat Landscape Report“ zur Bedrohungslage im Rechtssektor. Demnach entfielen 82% der beobachteten bösartigen Aktivitäten gegen diesen Sektor auf finanziell motivierte Angreifer. Die Aktivität von CHATTY SPIDER nahm dem Bericht zufolge um 129% zu.

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