CrowdStrike Aktie: Tech-Ausverkauf hat sie 10 % gekostet
Die Deutsche Bank hob ihre Einstufung an; CrowdStrike vereinbarte zwei Übernahmen und meldet am 1. Dezember Quartalszahlen.

- Aktie gab im Tech-Ausverkauf zehn Prozent nach
- Deutsche Bank erhöhte Kursziel auf 300 Dollar
- Übernahmen von Dreadnode und Fiddler AI vereinbart
- Quartalsbericht für den 1. Dezember angekündigt
CrowdStrike hat gestern im Sog eines breiten Ausverkaufs bei Technologie- und KI-Aktien 10% verloren. Reuters berichtete, Anleger hätten nach den Wahlerfolgen der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen die Folgen für den Ausbau von KI-Rechenzentren neu bewertet. Medienberichten zufolge belastete die Sorge vor möglicherweise strengeren Vorschriften; unternehmensspezifische Nachrichten als Erklärung für den Rückgang gab es demnach nicht.
Auch andere Cybersicherheitsaktien gerieten laut Medienberichten unter Druck. Der Kursrutsch erfasste CrowdStrike damit in einem schwachen Branchenumfeld.
Deutsche Bank verweist auf KI-Nachfrage
Am Montag stufte die Deutsche Bank CrowdStrike von „Halten“ auf „Kaufen“ hoch. Zugleich erhöhte sie das Kursziel von 240 $ auf 300 $. Analyst Brad Zelnick begründete den Schritt mit einer durch KI angetriebenen Ausweitung der Nachfrage nach Cybersicherheit.
CrowdStrike selbst vereinbarte am Dienstag die Übernahme von Dreadnode. Nach Unternehmensangaben soll der Anbieter automatisierter KI-Sicherheitstests die Plattform Falcon um Prüfungen von KI-Modellen, Anwendungen und Agenten ergänzen. Der Abschluss wird im vierten Geschäftsquartal 2027 erwartet und steht unter üblichen Bedingungen; finanzielle Konditionen wurden nicht veröffentlicht.
Ebenfalls am Dienstag kündigte CrowdStrike eine Vereinbarung zum Kauf von Fiddler AI an. Dessen Funktionen sollen die Überwachung und Erklärbarkeit von KI-Agenten innerhalb von Falcon erweitern. Einen Kaufpreis nannte das Unternehmen nicht.
Am Montag kündigten CrowdStrike und CoreWeave zudem eine erweiterte Partnerschaft an. CoreWeave will Kunden, die KI-Anwendungen auf seiner Cloud betreiben, Falcon-Schutz und verwaltete Sicherheitsdienste anbieten.
Quartalszahlen folgen im Dezember
CrowdStrike kündigte am Mittwoch an, die Ergebnisse für das dritte Geschäftsquartal 2027 am 1. Dezember nach US-Börsenschluss vorzulegen. Der Berichtszeitraum endete nach Unternehmensangaben am 31. Oktober 2026.
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