CSG Aktie: 1,544 Milliarden Umsatz, 13,8% Plus

CSG weist Kritik von Leerverkäufern zurück und meldet steigende Umsätze, höhere Produktionskapazitäten und einen wachsenden Auftragsbestand.

Die Kernpunkte:
  • Operative Marge bleibt stabil bei 24,1 Prozent
  • Umsatz steigt auf 1,544 Milliarden Euro
  • Auftragsbestand wächst auf 17 Milliarden Euro
  • Eigenproduktion von Munition deutlich ausgebaut

Angriff pariert. Nachdem der aktivistische Leerverkäufer Hunterbrook Media Anfang Mai und erneut am 18. Mai Vorwürfe gegen die Czechoslovak Group veröffentlichte, liefert das Unternehmen nun Zahlen als Antwort. Der Q1-Bericht 2026 zeigt ein Unternehmen im Aufbau— und das mit Tempo.

Produktion wächst, Margen halten

CSG plant, bis Ende 2026 eine Produktionskapazität von 850.000 Schuss großkalibriger Munition zu erreichen. Im Vorjahr waren es 550.000 Schuss. Hinzu kommen weitere 400.000 Schuss aus der Reaktivierung stillgelegter Produktionslinien.

Das Wachstum stützt sich auf zwei konkrete Schritte: die Übernahme des Industrieparks MSM Walsrode in Deutschland und ein neues Gemeinschaftsunternehmen namens Ellinika Pyromachika in Griechenland. Langstreckenartillerie soll bis Jahresende mehr als die Hälfte der Artillerieerlöse ausmachen.

Zahlen widerlegen die Vorwürfe

CSG wies die Hunterbrook-Berichte als „selektive Interpretationen“ zurück. Die Quartalszahlen liefern das sachliche Gegengewicht. Der operative EBIT-Margen lag bei 24,1 Prozent— am unteren Rand der Zielspanne von 24 bis 25 Prozent, aber stabil.

Der Umsatz stieg auf 1,544 Milliarden Euro, ein Plus von 13,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das operative EBIT kletterte auf 372 Millionen Euro. Der Auftragsbestand wuchs auf 17 Milliarden Euro— ein Anstieg von 15,1 Prozent seit Ende 2025.

Positiv aufgenommen wurde auch die strategische Verschiebung: CSG reduziert die Abhängigkeit von Reaktivierungserlösen und baut die Eigenproduktion aus. Das stärkt langfristig die Margen.

Schulden sinken, Ausblick bleibt

Beim Cashflow verzeichnete CSG im ersten Quartal ein Plus von 476 Millionen Euro vor Steuern gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das trotz hoher geplanter Investitionen in das Umlaufvermögen für den Produktionsausbau.

Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt das Management einen Umsatz zwischen 7,4 und 7,6 Milliarden Euro. Die Nettoverschuldung soll bis Jahresende auf unter das 1,3-fache des EBITDA sinken— nach 1,7x zum Jahresende 2025. NATO-Märkte stehen für rund 64 Prozent des Konzernumsatzes. Das zweite Halbjahr soll traditionell das stärkere sein— ein Muster, das die Branche kennt.

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