CSG Aktie: 52-Wochen-Tief bei 12,20 Euro

Trotz operativer Erfolge und milliardenschwerer Rüstungsaufträge fällt die CSG-Aktie auf ein 52-Wochen-Tief.

Die Kernpunkte:
  • Aktie erreicht neues Jahrestief
  • RSI signalisiert überverkaufte Lage
  • Milliardenaufträge aus Südostasien
  • Neue Abwehrsysteme auf Eurosatory

Starke Nachfrage, schwache Kurse. Bei der Czechoslovak Group (CSG) klaffen Realität und Stimmung derzeit massiv auseinander. Während der Rüstungskonzern operativ von einem Erfolg zum nächsten eilt, stürzt die Aktie an der Börse gnadenlos ab.

Am Freitag rutschte das Papier auf ein neues 52-Wochen-Tief von 12,20 Euro. Ein brutaler Absturz. Der Verlust im vergangenen Monat summiert sich auf fast ein Drittel. Der RSI-Indikator fällt auf 26 und signalisiert damit einen extrem überverkauften Zustand, der Schnäppchenjäger auf den Plan rufen könnte.

Neue Systeme für die Abwehr

Dieser Kursverfall überrascht. Schließlich baut der Konzern sein Portfolio aktuell massiv aus und bedient genau die Nachfrage, die westliche Armeen derzeit formulieren. Mitte Juni präsentierte CSG auf der Rüstungsmesse Eurosatory in Paris neue Waffensysteme. Die Tochtergesellschaft Tatra Defence Vehicle zeigte das gepanzerte Führungsfahrzeug TADEAS. Einen Tag später folgte der nächste Streich. Der Konzern enthüllte das Luftverteidigungssystem Trident.

Diese mobile Plattform kombiniert Raketen, Geschütze und elektronische Kriegsführung auf einem einzigen Fahrgestell. Sie erkennt Ziele in bis zu 470 Kilometern Entfernung. Ein Volltreffer für den aktuellen Markt. Das beweisen die jüngsten Geschäftserfolge eindrucksvoll. Im April sicherte sich die Tochter Excalibur International umfangreiche Großaufträge in Südostasien, die dem Unternehmen langfristige Einnahmen sichern. Das Volumen liegt bei fast 2,5 Milliarden US-Dollar.

Trotz dieser milliardenschweren Projekte agieren Investoren extrem vorsichtig. Die Gründe für die Zurückhaltung bleiben unklar. Ein technischer Gegenstoß rückt angesichts der stark überverkauften Lage nun jedoch unweigerlich in den Fokus. Das Ziel: eine schnelle Stabilisierung. Hält die wichtige Unterstützung im Bereich von 12 Euro, könnte eine nachhaltige Bodenbildung starten.

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