CSG Aktie: David Jacobs übernimmt Nordamerika
Der Rüstungskonzern holt erfahrene Manager von Rheinmetall und Northrop Grumman. Die Aktie notiert nahe dem Jahrestief.

- Führungsriege komplett neu aufgestellt
- Manager von Rheinmetall und BAE Systems
- Aktie 64 Prozent unter Jahreshoch
- Integration der Übernahmen als Ziel
Nach dem Börsengang im Januar 2026 baut die Czechoslovak Group (CSG) ihr Führungsteam radikal um. Der tschechische Rüstungs- und Industriekonzern holt sich dafür gestandene Manager von Rheinmetall, Northrop Grumman, BAE Systems und Raytheon ins Haus.
Prominente Namen, klare Botschaft
Den Anfang macht Ben Hudson, der als CEO von CSG Land Systems und gleichzeitig als Chief Technology Officer antritt. Hudson war zuvor bei Hanwha, Rheinmetall und BAE Systems tätig. Thomas Berge Nielsen übernimmt als Group Chief Strategy Officer — er kommt von Rheinmetall und Kongsberg.
Für das Nordamerikageschäft hat CSG David Jacobs verpflichtet, einen Veteran von Northrop Grumman und Raytheon. Er führt künftig CSG Defense North America. Das ist kein Zufall: Nach den Übernahmen von The Kinetic Group und Fiocchi beschäftigt CSG dort einen erheblichen Teil seiner weltweit mehr als 14.000 Mitarbeiter.
Spezialisten für die Kernbereiche
Auch auf Divisionsebene greift CSG tief in den Talentpool der westlichen Rüstungsindustrie. Matthew Harvey, früher bei BAE Systems und Leonardo, wird Chief Commercial Officer von Excalibur Army. Tom Winney, ein KNDS- und Rheinmetall-Veteran, übernimmt als CEO von Tatra Export.
Hinzu kommen Alexander Rüstig, der vom Munitionshersteller RWS zu Fiocchi wechselt, sowie Peter Russell, der mit Erfahrung bei Avast und J.P. Morgan die Investor Relations leitet. Das Muster ist klar: CSG institutionalisiert seine Strukturen — passend zum ersten Jahr als börsennotiertes Unternehmen.
Kurs unter Druck, Stabilisierung in Sicht
An der Börse läuft es für CSG derzeit holprig. Die Aktie notiert bei 13,13 Euro, rund 64 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 36,05 Euro, das kurz nach dem Börsengang im Januar erreicht wurde. Allein in den vergangenen 30 Tagen verlor der Kurs mehr als 21 Prozent.
Technisch nähert sich die Aktie mit einem RSI von 35,4 dem überverkauften Bereich. Das 52-Wochen-Tief liegt bei 12,20 Euro — der aktuelle Kurs hält noch knapp Abstand dazu.
Der Aufbau eines erfahrenen Führungsteams soll die Integration der jüngsten Akquisitionen beschleunigen, darunter FMG in Spanien und verschiedene US-Assets. Gelingt das, könnte CSG im zweiten Halbjahr 2026 erste langfristige Rüstungsverträge vorweisen — und damit einen konkreten Anker für eine Kurserholung liefern.
CSG-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue CSG-Analyse vom 1. Juli liefert die Antwort:
Die neusten CSG-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für CSG-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
CSG: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




