CSL Aktie: McNamee nimmt 2027 seinen Hut
Das Unternehmen kaufte eigene Aktien zurück; zugleich stehen 2027 Veränderungen im Verwaltungsrat und an der Vorstandsspitze an.

- 47.749 Aktien für AUD 9,44 Millionen zurückgekauft
- Rückkaufprogramm mit Obergrenze von AUD 1,15 Milliarden
- McNamees Ausscheiden für März 2027 angekündigt
- Deborah Waterhouse soll 2027 Vorstandschefin werden
CSL hat heute den Rückkauf von 47.749 eigenen Aktien für insgesamt AUD 9.436.257,65 gemeldet. Die Käufe erfolgten gestern im Rahmen des laufenden Rückkaufprogramms über den Markt.
Die von CSL angegebene Obergrenze des Programms liegt bei bis zu AUD 1,15 Milliarden. Mit der täglichen Pflichtmitteilung dokumentiert das Unternehmen die ausgeführten Käufe.
Wechsel an der Unternehmensspitze angekündigt
Neben dem Aktienrückkauf hat CSL Veränderungen an der Unternehmensspitze angekündigt. Am Montag teilte das Unternehmen mit, dass Brian McNamee am 31. März 2027 aus dem Verwaltungsrat ausscheiden wird. Gordon Naylor soll an diesem Tag den Vorsitz übernehmen.
Carolyn Hewson wird zum selben Zeitpunkt leitende unabhängige Verwaltungsrätin. Bis zum Wechsel im Vorstand führt Naylor das Unternehmen weiterhin als Interimschef.
Bereits am 21. Oktober hatte CSL Deborah Waterhouse zur künftigen Vorstandschefin und Managing Director ernannt. Ihr Amtsantritt ist für den 1. Februar 2027 vorgesehen; bis dahin bleibt Naylor in seiner bisherigen Funktion.
Auf der Hauptversammlung am Dienstag nahmen die Aktionäre die Beschlüsse zur Wahl beziehungsweise Wiederwahl von Verwaltungsratsmitgliedern an. Auch der Vergütungsbericht erhielt die Zustimmung der Anteilseigner.
CSL weist Vorwürfe aus Aktionärsklage zurück
Am 22. Oktober kündigte CSL an, sich entschieden gegen eine beim Supreme Court of Victoria eingereichte Aktionärssammelklage zu verteidigen. Das Unternehmen wies eine Haftung zurück.
Die Klage wirft CSL Verstöße gegen Offenlegungs- und Darstellungspflichten vor. Die Vorwürfe beziehen sich auf Aussagen zur mittelfristigen Geschäftsentwicklung und zu den Erwartungen für das Geschäftsjahr 2026.
Medienberichten zufolge forderte McNamee die Aktionäre auf der Hauptversammlung nach den Abschreibungen des Unternehmens auf, nach vorn zu schauen. Die Berichterstattung beschrieb Anleger zugleich als weiterhin nicht überzeugt von der Ausrichtung des Unternehmens.
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