CureVac Aktie: Vorhersehbare Kursbewegungen
Die CureVac-Aktie wurde nach Abschluss der Übernahme durch BioNTech von der Nasdaq gestrichen. Frühere Aktionäre erhielten BioNTech-Anteile oder eine entsprechende Abfindung.

- Übernahme durch BioNTech erfolgreich abgeschlossen
- Aktie von Nasdaq Global Market gestrichen
- Frühere Aktionäre erhalten BioNTech-Anteile
- Neue Vorstandsstruktur bei CureVac SE
CureVac ist für Privatanleger nicht mehr handelbar. Nach Abschluss der Übernahme durch BioNTech wurde die Aktie vom Nasdaq Global Market gestrichen – damit endet CureVac als eigenständig börsennotiertes Unternehmen. Was heißt das konkret für frühere CVAC-Aktionäre?
Wichtige Punkte auf einen Blick:
- Übernahmeabschluss: 86,75% der Aktien im Umtauschangebot angedient
- Reorganisation: Keine öffentlichen Aktionäre mehr an CureVac beteiligt
- Handel an der Nasdaq: Aussetzung vor Börsenstart im Januar, Delisting Mitte Januar wirksam
Übernahme im Dezember abgeschlossen
BioNTech meldete im Dezember den Vollzug der Akquisition von CureVac N.V. Rund 86,75% der CureVac-Aktien wurden laut Unternehmensangaben in das Umtauschangebot eingebracht. Die Transaktion war als reiner Aktientausch strukturiert: BioNTech bot eigene Aktien im Austausch gegen CureVac-Anteile.
Aus Sicht von BioNTech führt der Deal zwei frühe deutsche mRNA-Akteure zusammen. Der Aufsichtsratschef Helmut Jeggle sprach davon, dass die Pionierarbeit beider Unternehmen gebündelt werde.
Reorganisation und Nasdaq-Delisting
Anfang Januar schloss CureVac laut einer SEC-Meldung (Form 6-K) die Reorganisation nach dem Angebot ab. Die Konsequenzen daraus waren klar definiert:
- BioNTech wurde alleinige Eigentümerin der CureVac-Geschäftsaktivitäten
- CureVac Merger B.V. trat durch Verschmelzung an die Stelle von CureVac N.V.
- Öffentlich gehaltene CureVac-Aktien existieren seitdem nicht mehr
CureVac informierte daraufhin die Nasdaq und beantragte eine Aussetzung des Handels noch vor Börseneröffnung Anfang Januar. Das Delisting wurde Mitte Januar wirksam.
Strategie und Folgen für Aktionäre
BioNTech begründete die Übernahme mit einer Ergänzung der eigenen Kompetenzen und Technologien – etwa bei mRNA-Design, Formulierungen für die Verabreichung und der mRNA-Produktion. Der Konzern verknüpft den Schritt mit seiner Onkologie-Strategie, die auf mRNA-basierte Kandidaten in der Krebsimmuntherapie setzt. CEO Ugur Sahin erklärte, der Zukauf vertiefe die mRNA-Technologieplattform und könne die Entwicklung von mRNA als neue Wirkstoffklasse erweitern.
Auch personell gab es nach dem Closing einen Schnitt: Der Vorstand von CureVac SE wurde neu aufgestellt. Ugur Sahin, Sierk Poetting und Ramón Zapata-Gomez bilden nun das Gremium; die bisherigen Mitglieder traten laut BioNTech-Angaben freiwillig zurück.
Für frühere CureVac-Aktionäre gilt: Wer nicht am Umtauschangebot teilgenommen hatte, erhielt im Zuge der Reorganisation die gleiche Gegenleistung wie andienende Aktionäre – abzüglich einer niederländischen gesetzlichen Quellensteuer auf Dividenden. BioNTech bezifferte den effektiven Quellensteuersatz aufgrund steuerlich anerkannter Kapitalaspekte auf 3,01%.
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