D-Wave: 33,4 Millionen Aufträge trotz 81% Umsatzrückgang

D-Wave Quantum verzeichnet trotz eines Umsatzminus von 81 Prozent ein massives Auftragsplus. Analysten sehen Kurspotenzial und heben die Kaufempfehlungen hervor.

Die Kernpunkte:
  • Umsatz bricht um 81 Prozent ein
  • Auftragsvolumen steigt auf 33,4 Millionen
  • Zwei Großaufträge treiben das Wachstum
  • Analysten sehen Kurspotenzial von 40 Dollar

Der Umsatz bricht um 81 Prozent ein. Trotzdem reagiert die Wall Street mit Kaufempfehlungen. Bei D-Wave Quantum klaffen die Zahlen des ersten Quartals auf den ersten Blick weit auseinander. Der Grund für den Optimismus liegt in den prall gefüllten Auftragsbüchern.

Das Unternehmen meldete für das abgelaufene Quartal lediglich 2,9 Millionen US-Dollar Umsatz. Im Vorjahr waren es noch 15 Millionen. Das Management begründet dies mit einem fehlenden Einmalverkauf. Der Verlust je Aktie fiel mit 0,05 US-Dollar jedoch geringer aus als erwartet.

Parallel dazu explodierten die Neubestellungen. D-Wave verzeichnete ein Auftragsvolumen von 33,4 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Plus von fast 2.000 Prozent.

Zwei Verträge trieben diese Entwicklung maßgeblich. Die Florida Atlantic University kaufte ein System für 20 Millionen US-Dollar. Ein Fortune-100-Konzern unterschrieb für weitere 10 Millionen US-Dollar.

Analysten sehen massives Kurspotenzial

Marktbeobachter reagieren positiv auf diese Dynamik. Die große Mehrheit der Experten rät zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 36,55 US-Dollar. Needham und Cantor Fitzgerald rufen sogar 40 US-Dollar auf.

Aktuell notiert die Aktie bei 18,58 Euro. Anleger erlebten zuletzt starke Schwankungen. Auf Monatssicht gewann das Papier gut 29 Prozent. Seit Jahresbeginn steht jedoch ein Minus von 22 Prozent auf der Kurstafel.

Institutionelle Investoren greifen derweil zu. Money Concepts Capital Corp baute kürzlich eine neue Position auf. Der Wert: 1,33 Millionen US-Dollar.

Volle Kassen nach Übernahme

Auch die Bilanz zeigt sich gestärkt. D-Wave schloss die Übernahme von Quantum Circuits Inc. ab. Dadurch stieg die Bilanzsumme auf 1,2 Milliarden US-Dollar. Die liquiden Mittel wuchsen auf 588,4 Millionen US-Dollar an. Das ist ein Zuwachs von 93 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Dieses Kapital fließt nun in die Produktentwicklung. D-Wave plant den Start eines neuen Systems. Bis Ende 2026 soll ein 17-Qubit-Rechner auf Basis der Gate-Modell-Technologie auf den Markt kommen. Damit erweitert das Unternehmen sein Angebot über die bisherige Annealing-Technologie hinaus. Analysten rechnen mit einer Beschleunigung des Geschäfts. Künftig erwartet D-Wave zwei bis drei Systemverkäufe pro Jahr.

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