D-Wave: Buchungen auf 33,4 Millionen Dollar explodiert
D-Wave Quantum verzeichnet trotz eines Umsatzeinbruchs um 80 Prozent einen massiven Anstieg der Auftragsbuchungen auf 33,4 Millionen Dollar.

- Umsatz bricht um 80 Prozent ein
- Auftragsbuchungen steigen auf 33,4 Millionen
- Übernahme von Quantum Circuits für 250 Millionen
- Insider verkaufen Aktien im Wert von über 500.000 Dollar
Starke Nachfrage, einbrechende Umsätze. Bei D-Wave Quantum klaffen Realität und Zukunftserwartung weit auseinander. Ein Rekordquartal von Nvidia reißt den gesamten Sektor für Quantencomputing aktuell mit nach oben. Die Folge: ein extremes Spannungsfeld in den eigenen Büchern.
Die Aktie notiert derzeit bei 16,77 Euro. Auf Jahressicht steht damit ein Plus von rund 23 Prozent. Der jüngste Kursschub verdankt sich vor allem externen Faktoren. Nvidia meldete einen Rekordumsatz von über 81 Milliarden Dollar. Das beweist den enormen Bedarf an Hochleistungsrechnern. Davon profitieren auch Branchenkollegen wie IonQ deutlich.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei D-Wave Quantum?
Extreme Kontraste im Zahlenwerk
Das erste Quartal 2026 liefert ein gemischtes Bild. Der Umsatz brach um rund 80 Prozent auf 2,86 Millionen Dollar ein. Analysten hatten deutlich mehr erwartet. Beim Verlust je Aktie schnitt das Unternehmen etwas besser ab als befürchtet.
Die Auftragspipeline füllt sich rasant. Die Buchungen explodierten auf 33,4 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 1,6 Millionen Dollar. Ein großer Cloud-Vertrag mit einem Fortune-100-Konzern treibt diese Entwicklung. Parallel dazu verkaufte D-Wave ein System an die Florida Atlantic University.
Teure Expansion
D-Wave baut sein Geschäftsmodell massiv um. Die Übernahme von Quantum Circuits kostet 250 Millionen Dollar. Damit will der Konzern neue Quanten-Architekturen erschließen. Das kostet viel Geld. Der operative Quartalsverlust liegt bei knapp 47 Millionen Dollar.
Ein komfortables Polster sichert diese Strategie ab. Ende 2025 lagen noch über 880 Millionen Dollar in der Kasse. Diese Liquidität ist zwingend nötig. Die Skalierung der Hardware verschlingt enorme Summen.
Insider machen Kasse
Analysten bleiben mehrheitlich optimistisch. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei knapp 35 Dollar. Große Adressen wie Vanguard bauten ihre Positionen zuletzt massiv aus.
Das Management sendet derweil andere Signale. In den vergangenen Monaten trennten sich Insider von Aktien im Wert von über einer halben Million Dollar. Darunter befanden sich auch Verkäufe des Finanzchefs. Mit einem RSI von rund 30 ist die Aktie technisch derzeit überverkauft. Solange der hohe Cashburn jedoch anhält, deckelt das die kurzfristigen Erholungschancen.
D-Wave Quantum-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue D-Wave Quantum-Analyse vom 21. Mai liefert die Antwort:
Die neusten D-Wave Quantum-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für D-Wave Quantum-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
D-Wave Quantum: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




