D-Wave Quantum Aktie: 81 Prozent Umsatzeinbruch im Q1
D-Wave Quantum erhält 1,5 Mio. US-Dollar Staatsförderung, kämpft aber mit massivem Umsatzminus. Analysten sehen dennoch Kurspotenzial.

- Staatliche Förderung für Quantenforschung
- Umsatz bricht um 81 Prozent ein
- Rekordbestellungen im zweistelligen Millionenbereich
- Analysten erhöhen Kursziel auf 35 Dollar
Volle Auftragsbücher, aber leere Kassen. Bei D-Wave Quantum klaffen Anspruch und Wirklichkeit derzeit weit auseinander. Das Unternehmen sammelt zwar staatliche Fördergelder und Rekordbestellungen ein. An der Börse macht sich dennoch Nervosität breit. Die Aktie verlor in den vergangenen 30 Tagen fast 17 Prozent an Wert und notiert aktuell bei 20,89 Euro.
Frisches Kapital aus Washington
Ein neuer Zuschuss der US-Regierung sorgt nun für operativen Rückenwind. Die National Science Foundation überweist rund 1,5 Millionen US-Dollar an D-Wave. Das Geld fließt in das sogenannte ERASE-Projekt. Gemeinsam mit der Yale University forscht das Unternehmen hier an fehlerresistenten Quantencomputern.
D-Wave stellt dafür seine Plattform zur Verfügung. Das Ziel: Die USA wollen ihre Führungsposition in der Quanteninnovation ausbauen. Für D-Wave ist das Projekt ein wichtiger Vertrauensbeweis der Regierung.
Auftragsboom trifft auf Umsatzschwund
Operativ liefert das erste Quartal ein widersprüchliches Bild. Der Umsatz brach um 81 Prozent auf magere 2,9 Millionen US-Dollar ein. Im Vorjahr hatte noch ein lukrativer Einzelverkauf die Bilanzen geschönt. Parallel dazu explodierten die Neubestellungen auf einen zweistelligen Millionenbetrag.
Ein massiver Auftragsbestand baut sich auf. Gut die Hälfte der offenen Aufträge im Wert von rund 42 Millionen US-Dollar soll zeitnah umsatzwirksam werden. Ein dickes Finanzpolster von fast 590 Millionen US-Dollar sichert derweil das Überleben des Unternehmens.
Analysten bleiben optimistisch
Trotz der mageren Erlöse halten Analysten an der Aktie fest. Die Investmentbank Mizuho hob das Kursziel kürzlich auf 35 US-Dollar an. Experte Vijay Rakesh lobt die erweiterte Technologie-Roadmap. D-Wave plant bis zum Ende des Jahrzehnts einen Quantencomputer mit zehn logischen Qubits.
Im September 2026 startet ein neuer Simulator für Entwickler. Er soll helfen, Fehler in der Programmierung frühzeitig zu erkennen. Der Markt für diese Technologie ist gigantisch. Experten schätzen das Potenzial bis 2040 auf hunderte Milliarden Dollar.
Der anstehende Bericht zum zweiten Quartal wird nun zur Bewährungsprobe. D-Wave wird an der Börse mit über neun Milliarden US-Dollar bewertet. Dieser Preis nimmt Jahre starken Wachstums vorweg. Das Management muss beweisen, dass sich die Bestellungen verlässlich in wiederkehrende Umsätze verwandeln lassen. Finanzstarke Konkurrenten wie IBM und Quantinuum jagen bereits dieselben Kunden.
D-Wave Quantum-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue D-Wave Quantum-Analyse vom 1. Juli liefert die Antwort:
Die neusten D-Wave Quantum-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für D-Wave Quantum-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
D-Wave Quantum: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




