D-Wave Quantum Aktie: CEO auf Welttour

D-Wave Quantum präsentiert Quantencomputing als kommerzielles Werkzeug auf globalen Foren, während die Aktie unter Druck steht und ein Analyst das Kursziel kürzt.

Die Kernpunkte:
  • CEO Baratz auf zwei prominenten Wirtschaftsgipfeln
  • Aktie verliert seit Jahresbeginn deutlich an Wert
  • Umsatzwachstum von 179 Prozent im Jahr 2025
  • Mizuho senkt Kursziel von 40 auf 30 Dollar

D-Wave nutzt den World Quantum Day 2026 als Bühne — und schickt seinen CEO gleich auf zwei der prominentesten Wirtschaftsforen der Welt. Die Botschaft: Quantencomputing ist kein Zukunftsprojekt mehr, sondern ein kommerzielles Werkzeug von heute.

Baratz auf zwei Bühnen

CEO Dr. Alan Baratz tritt heute beim Semafor World Economy Summit auf, einem der weltweit größten Treffen von Konzernchefs und Regierungsvertretern. Ab 13:55 Uhr ET diskutiert er dort im Rahmen des Tracks „The Geoeconomics of AI“, welche Rolle Quantencomputing bei energieeffizienteren KI-Systemen spielen könnte. Morgen folgt der QED-C Quantum Summit, wo Baratz gemeinsam mit Industrie- und Regierungsvertretern über die nächste Phase der kommerziellen Verbreitung von Quantentechnologie sprechen wird.

Inhaltlich will Baratz den Übergang von der Experimentierphase zur realen Anwendung betonen — und erläutern, warum Quantencomputing den wachsenden Energiehunger von KI-Workloads adressieren könnte.

Starke Zahlen, schwacher Kurs

Die Auftritte fallen in eine schwierige Phase für die Aktie. Seit Jahresbeginn hat das Papier rund 45 Prozent verloren. Quantencomputing-Werte standen 2026 ohnehin unter Druck, nachdem sie im Vorjahr stark gestiegen waren. Der Krieg im Iran verschärfte die Lage: Anleger fürchteten höhere Inflation und eine zögerliche Fed — ein ungünstiges Umfeld für spekulative Wachstumswerte.

Eine zweiwöchige Waffenruhe und die vorübergehende Wiedereröffnung der Straße von Hormus lösten zwar eine Erholung bei anderen Titeln aus. D-Wave profitierte davon bislang nicht.

Fundamental liefert das Unternehmen indes durchaus Substanz: Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2025 um 179 Prozent auf 24,6 Millionen US-Dollar, die Bruttomarge lag bei 82,6 Prozent. Die bereinigten EBITDA-Verluste weiteten sich jedoch auf 71,8 Millionen Dollar aus. Hinzu kommt die 550-Millionen-Dollar-Übernahme von Quantum Circuits Inc., die das Gate-Modell-Programm beschleunigen soll — mit einem ersten System noch in diesem Jahr.

Mizuho senkt das Kursziel

Mizuho initiierte am 7. April eine neue Coverage mit „Outperform“-Rating, kappte das Kursziel jedoch von 40 auf 30 Dollar — ein Zeichen, dass auch optimistische Beobachter die Risiken höher gewichten als zuvor.

Ob die Auftritte auf den Weltbühnen das Vertrauen der Investoren zurückgewinnen können, hängt letztlich davon ab, wie schnell aus Baratz‘ Versprechen kommerzielle Umsätze werden — und ob das Gate-Modell-System 2026 tatsächlich lieferbar ist.

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