D-Wave Quantum Aktie: Gegenwärtiger Stand
D-Wave Quantum erwirbt Quantum Circuits für 550 Millionen Dollar, um sein Technologieportfolio zu erweitern. Die Aktie verliert jedoch an Wert, da Anleger eine Verwässerung durch neue Kapitalmaßnahmen fürchten.

- Strategische Akquisition für 550 Millionen Dollar
- Aktienkurs verliert rund sieben Prozent
- Analysten sehen Potenzial und erhöhen Kursziele
- Gewinnschwelle frühestens für 2030 erwartet
D-Wave Quantum will mit einer 550-Millionen-Dollar-Übernahme die Marktführung im Quantencomputing erobern. Doch die Anleger reagieren nervös: Trotz ambitionierter Pläne und optimistischer Analysten gab der Kurs zuletzt nach. Ist der aktuelle Rücksetzer eine Kaufchance oder die Quittung für eine riskante Verwässerung?
Strategischer Zukauf belastet kurzfristig
Mit der Übernahme von Quantum Circuits Inc. sichert sich D-Wave eine Alleinstellung als einziger börsennotierter Anbieter, der sowohl Annealing- als auch Gate-Modell-Systeme offeriert. Dieser strategische Schachzug bringt dringend benötigte Technologie zur Fehlerkorrektur ins Haus, verschlingt allerdings massive Ressourcen. Der Kaufpreis setzt sich aus 250 Millionen Dollar in bar und weiteren 300 Millionen Dollar in eigenen Aktien zusammen.
An der Börse sorgt dieser aggressive Wachstumskurs für gemischte Gefühle. Die Aktie verlor in den letzten Sitzungen rund 7 Prozent und notiert derzeit bei etwa 25 Dollar. Ein wesentlicher Belastungsfaktor ist die im Januar eingereichte Registrierung für Kapitalmaßnahmen (Shelf Filing) über rund 330 Millionen Dollar. Diese Finanzierungsspritze sichert zwar die technologische Roadmap, schürt aber konkrete Ängste vor einer weiteren Verwässerung der Altaktionäre.
Analysten bleiben optimistisch
Ungeachtet der aktuellen Kursschwäche sehen Experten deutliches Potenzial in der neuen Aufstellung. Das Analysehaus Rosenblatt hob das Kursziel von 40 auf 43 Dollar an und verweist auf die technischen Durchbrüche bei der kryogenen Steuerung sowie die verbesserte Fehlerkorrektur durch die Akquisition. Auch Benchmark bestätigt die Kaufempfehlung mit einem Ziel von 35 Dollar. Im Schnitt trauen Analysten dem Titel rund 38,70 Dollar zu, was deutlich über dem aktuellen Niveau liegt.
Bewertung auf dem Prüfstand
Fundamental betrachtet gleicht das Investment einer Wette auf die ferne Zukunft. Einer Marktkapitalisierung von rund 9,4 Milliarden Dollar stehen in den ersten drei Quartalen 2025 lediglich Umsätze von etwa 22 Millionen Dollar gegenüber. Zwar verdreifachten sich die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr, doch das Unternehmen schreibt weiterhin tiefrote Zahlen.
Mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von über 330 ist die Bewertung extrem ambitioniert. Da Analysten die Gewinnschwelle frühestens für das Jahr 2030 erwarten, hängt die Kursentwicklung nun maßgeblich von der schnellen und erfolgreichen Integration der Zukäufe ab. Die technologische Differenzierung ist gegeben, die kommerzielle Bewährungsprobe steht jedoch noch aus.
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