D-Wave Quantum Aktie: Gemischte Zahlen
D-Wave Quantum meldet steigende Umsätze, aber auch einen größeren Verlust für 2025. Das starke Auftragsmomentum steht im Kontrast zu den schwachen Ergebniskennzahlen.

- Umsatz steigt, bereinigter Verlust je Aktie weitet sich
- Bookings verzeichnen starkes Quartalswachstum
- Unternehmen verfehlt Analystenerwartungen
- Börsenreaktion nach Zahlen uneinheitlich
D-Wave Quantum liefert für das Schlussquartal und das Geschäftsjahr 2025 ein Bild mit zwei Seiten: Der Umsatz legte zu, gleichzeitig fiel der Verlust höher aus als erwartet. Genau diese Mischung sorgte nach der Veröffentlichung für eine wechselhafte Marktreaktion. Entscheidend ist jetzt: Reicht das starke Auftragsmomentum, um die schwachen Ergebniskennzahlen zu überdecken?
Umsatz steigt, Verlust wächst
Im vierten Quartal (bis 31. Dezember 2025) meldete D-Wave einen Umsatz von 2,8 Mio. US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 19% gegenüber dem Vorjahresquartal. Unter dem Strich verschlechterte sich die Entwicklung aber: Der bereinigte Nettoverlust weitete sich auf 0,09 US-Dollar je Aktie aus, nach 0,08 US-Dollar im vierten Quartal 2024.
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Auch auf Jahressicht bleibt die Bilanz klar defizitär. Für das Geschäftsjahr 2025 wies D-Wave einen Nettoverlust von 355,1 Mio. US-Dollar bei einem Umsatz von 24,6 Mio. US-Dollar aus. Laut Bericht verfehlte das Unternehmen die Analystenerwartungen sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis je Aktie.
Bookings springen an – starker Start ins neue Jahr
Trotz des Verfehlens der Erwartungen zeigte sich das Management optimistisch und bezeichnete 2025 als „transformatives“ Jahr mit deutlichem Wachstum in zentralen Kennzahlen. Besonders auffällig: die Bookings, also der Wert neu gebuchter Aufträge.
Im vierten Quartal lagen sie bei 13,4 Mio. US-Dollar – ein starker Anstieg gegenüber dem Vorquartal (im Bericht mit +471% gegenüber Q3 2025 beziffert). Zusätzlich meldete D-Wave für Januar 2026 Bookings von über 30 Mio. US-Dollar. Der CEO sprach davon, dass sich 2026 als „prägendes“ Jahr für das Unternehmen abzeichne.
Strategie und Börsenreaktion
Die Zahlen erscheinen vor dem Hintergrund laufender strategischer Schritte. Dazu zählt die jüngste Übernahme des Gate-Model-Quantencomputing-Unternehmens Quantum Circuits, Inc. Außerdem verwies die Unternehmensführung auf einen Enterprise-Vertrag im zweistelligen Millionenbereich für das Angebot „Quantum-Computing-as-a-Service“ (QCaaS) als Hinweis auf wachsende Kundennachfrage.
An der Börse fiel die Reaktion uneinheitlich aus: Am Tag der Veröffentlichung stieg die Aktie zunächst vorbörslich, im Handel am Freitag rutschte sie anschließend wieder ab. In den kommenden Quartalen dürfte sich damit alles daran messen lassen, ob die hohen Bookings sich sichtbar in Umsatz und Ergebnis niederschlagen.
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