D-Wave Quantum Aktie: Gewinnschätzungen halbiert
Trotz eines massiven Umsatzsprungs korrigieren Analysten die Gewinnerwartungen für D-Wave Quantum deutlich nach unten. Grund sind sinkende Auftragseingänge und hohe Kosten, die den Weg zur Profitabilität verlängern.

- Umsatzwachstum von 179 Prozent im Jahr 2025
- Neubestellungen gingen um 22 Prozent zurück
- Verlustprognose je Aktie deutlich verschlechtert
- Hohe Kosten für Forschung und Entwicklung
D-Wave Quantum verzeichnete zuletzt ein massives Umsatzwachstum. Dennoch blicken Marktexperten zunehmend skeptisch auf die nahe Zukunft des Quantencomputer-Spezialisten. Eine Kombination aus sinkenden Auftragseingängen und anhaltend hohen Kosten zwingt Analysten nun dazu, ihre Gewinnerwartungen für das laufende Geschäftsjahr deutlich nach unten zu korrigieren.
Umsatzsprung trifft auf Auftragsschwund
Der Blick auf die jüngsten Geschäftszahlen für 2025 offenbart eine zweigeteilte Entwicklung. Einerseits kletterte der Jahresumsatz um 179 Prozent auf 24,6 Millionen US-Dollar. Andererseits verzeichnete das Unternehmen einen Rückgang der Neubestellungen um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Schwankungen deuten darauf hin, dass D-Wave stark von wenigen Großaufträgen abhängig ist und noch keinen stetigen Strom an wiederkehrenden kommerziellen Bestellungen aufgebaut hat.
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Als Reaktion auf diese Zahlen haben sechs große Analystenhäuser ihre Prognosen für das Gesamtjahr 2026 angepasst. Der Konsens für den Verlust je Aktie verschlechterte sich innerhalb von nur zwei Monaten von 0,19 auf nun 0,35 US-Dollar.
Hoher Kapitalbedarf verzögert Profitabilität
Ein Hauptgrund für die pessimistischeren Schätzungen ist der hohe Kapitalverbrauch. Im Geschäftsjahr 2025 belief sich der bereinigte EBITDA-Verlust auf rund 71,8 Millionen US-Dollar. Diese Ausgaben resultieren primär aus der Ausweitung von Forschung und Entwicklung sowie der Integration der übernommenen Quantum Circuits. Die Aufrechterhaltung einer dualen Strategie, die sowohl Annealing- als auch Gate-Modell-Technologien umfasst, verlängert den Weg zu einem positiven Cashflow erheblich.
Erschwerend kommt das allgemeine Branchenumfeld hinzu. Die Quantencomputing-Industrie befindet sich weiterhin in einer frühen Entwicklungsphase. Finanzexperten gehen davon aus, dass eine breite kommerzielle Nutzung dieser Systeme erst gegen 2030 realistisch ist. Der Aktienkurs spiegelt diese Unsicherheit wider und notiert aktuell um die Marke von 14 US-Dollar, weit entfernt vom Hoch bei über 46 US-Dollar im Oktober 2025.
Institutionelle Anleger halten die Treue
Ungeachtet der nach unten korrigierten Gewinnschätzungen halten Großanleger an ihren Positionen fest. Aktuelle Meldungen zeigen, dass rund 42,47 Prozent der Anteile in institutioneller Hand liegen. Firmen wie Federated Hermes haben ihre Beteiligungen in den letzten Berichtszeiträumen sogar signifikant ausgebaut.
In den kommenden Monaten richtet sich der Fokus auf die geplante Einführung des „Advantage2“-Systems. D-Wave Quantum muss mit dieser neuen Technologie die Auftragseingänge wieder ankurbeln, um die derzeit hohe Verbrennungsrate an liquiden Mitteln operativ auszugleichen.
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