D-Wave Quantum Aktie: Rally gescheitert
Die Aktie des Quantencomputerspezialisten D-Wave verliert trotz einer großen Akquisition weiter an Wert. Anleger sorgen sich mehr um die anhaltenden Verluste als um das langfristige technologische Potenzial.

- Aktie verliert nach Übernahmeankündigung weiter
- Hohe Verluste trotz Umsatzverdopplung
- Markt skeptisch gegenüber Cash-Verbrauch
- Nächste Meilensteine: Konferenz und Quartalszahlen
Der Quantencomputer-Spezialist will mit einer Millionen-Übernahme expandieren, doch statt Euphorie herrscht an der Börse Skepsis. Während das Management auf strategisches Wachstum setzt, flüchten Anleger vor den anhaltenden roten Zahlen. Warum verpufft die positive Analystenstimmung trotz ambitionierter Pläne?
Am Donnerstag rutschten die Papiere um knapp fünf Prozent auf 28,72 US-Dollar ab und radierten damit die Kursgewinne der Woche vollständig aus. Das Muster ist bekannt: Kurze Erholungsphasen werden von Marktteilnehmern sofort zum Ausstieg genutzt. Seit den Hochs im Oktober 2025 hat der Titel rund 38 Prozent an Wert verloren, was die Nervosität im spekulativen Tech-Sektor unterstreicht. Das überdurchschnittliche Handelsvolumen deutet darauf hin, dass viele Investoren dem Braten nicht trauen.
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Finanzielle Sorgen überwiegen
Selbst die Ankündigung vom 7. Januar, Quantum Circuits für 550 Millionen US-Dollar zu übernehmen, konnte die Stimmung nicht nachhaltig drehen. Zwar verspricht CEO Alan Baratz durch den Deal einen technologischen Sprung, doch der Markt fokussiert sich auf die finanziellen Implikationen. Die Kombination aus Aktienverwässerung durch die Ausgabe neuer Anteile und dem hohen Cash-Einsatz wiegt für viele Investoren schwerer als das langfristige Potenzial der neuen Gate-Model-Technologie.
Die Fundamentaldaten bleiben der wunde Punkt. Trotz einer Umsatzverdopplung auf 3,7 Millionen US-Dollar im letzten Quartal fielen die Verluste mit 0,41 US-Dollar je Aktie höher aus als erwartet. Analysten prognostizieren für das Gesamtjahr 2026 zwar ein Umsatzwachstum auf knapp 40 Millionen US-Dollar, doch die Profitabilität bleibt in weiter Ferne. Investmenthäuser wie Jefferies, Rosenblatt und Mizuho empfehlen die Aktie zwar mehrheitlich zum Kauf – Rosenblatt erhöhte das Kursziel sogar auf 43 US-Dollar –, doch die Diskrepanz zwischen Analystenlob und Kursentwicklung zeigt das fehlende Vertrauen des breiten Marktes in den Weg zur Gewinnschwelle.
Strategischer Schwenk und Ausblick
Mit der Integration von Quantum Circuits zielt D-Wave darauf ab, als einziger Anbieter sowohl Annealing- als auch Gate-Model-Plattformen bereitzustellen. Ergänzend dazu soll eine im Dezember gegründete Einheit für Regierungsaufträge stabile Einnahmen im Verteidigungs- und Forschungssektor sichern. Marktbeobachter zweifeln jedoch noch daran, ob diese Maßnahmen den Cash-Burn schnell genug kompensieren können.
Anleger blicken nun auf die “Qubits 2026”-Konferenz am 27. und 28. Januar in Florida, wo das Management Details zur Produkt-Roadmap des kombinierten Unternehmens präsentieren dürfte. Der nächste finanzielle Härtetest folgt Ende Februar mit den Zahlen zum vierten Quartal. Analysten rechnen hierbei mit einem Verlust von 0,06 US-Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 3,72 Millionen US-Dollar – Daten, die belegen müssen, ob sich die operative Lücke tatsächlich schließt.
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