D-Wave Quantum Aktie: Transformation steht bevor

D-Wave Quantum plant mit der Übernahme von Quantum Circuits Inc. den Aufbau einer dualen Quantenplattform. Analysten bewerten die Strategie positiv und sehen Aufwärtspotenzial für die Aktie.

Die Kernpunkte:
  • Übernahme für 550 Millionen Dollar Ende Januar geplant
  • Kombination von Annealing- und Gate-Model-Technologie
  • Analysten sehen Kursziel von rund 39 Dollar
  • Erste Gate-Model-Produkte noch 2026 geplant

D-Wave Quantum steht unmittelbar vor einem entscheidenden strategischen Wandel. Mit dem für Ende Januar geplanten Abschluss der 550 Millionen Dollar schweren Übernahme von Quantum Circuits Inc. (QCI) will sich das Unternehmen als weltweit erster Anbieter einer dualen Quantenplattform positionieren. Doch rechtfertigt dieser ehrgeizige Integrationsplan die hohe Volatilität der letzten Wochen?

Technologischer Sprung geplant

Der Deal, der am 7. Januar 2026 angekündigt wurde, kombiniert D-Waves etablierte “Quantum Annealing”-Systeme mit der fehlerkorrigierten “Gate-Model”-Technologie von QCI. CEO Alan Baratz formulierte das Ziel selbstbewusst: Man wolle die Industrie technologisch überspringen (“leapfrog”).

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Konkret bedeutet dies die Einrichtung eines neuen Forschungszentrums in New Haven, Connecticut, unter der Leitung des renommierten Quantenphysikers Rob Schoelkopf. Das erklärte Ziel ist die Markteinführung erster Gate-Model-Produkte noch im Jahr 2026. Ein erstes System auf Basis der sogenannten “Dual-Rail”-Technologie soll bereits im Laufe dieses Jahres verfügbar sein.

Finanzielle Stabilität trotz Großinvestition

Die Finanzierung der Transaktion – aufgeteilt in 300 Millionen Dollar in Aktien und 250 Millionen Dollar in bar – erscheint solide durchfinanziert. D-Wave verfügte zum Ende des dritten Quartals 2025 über Barreserven von 836 Millionen Dollar. Der Baranteil der Übernahme stellt somit eine handhabbare Allokation der vorhandenen Mittel dar.

An der Börse reagierten Anleger zuletzt dennoch nervös. Die Aktie schloss am Freitag bei 28,83 Dollar und zeigte sich seit der Ankündigung volatil. Zwar verzeichnet das Papier auf Jahressicht ein massives Plus von über 400 Prozent, notiert jedoch deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 46,75 Dollar, das im Oktober 2025 erreicht wurde.

Analysten sehen Potenzial

Die strategische Erweiterung stößt bei Marktbeobachtern auf Zustimmung. Rosenblatt Securities erhöhte das Kursziel nach der Ankündigung von 40 auf 43 Dollar und begründete dies mit den verbesserten Fähigkeiten zur Fehlerkorrektur. Auch der breite Analystenkonsens bleibt optimistisch und sieht mit einem durchschnittlichen Kursziel von rund 39 Dollar ein Aufwärtspotenzial von etwa 35 Prozent.

Der Fokus richtet sich nun auf die “Qubits 2026”-Konferenz am 27. und 28. Januar in Florida. Dort wird das Management eine aktualisierte Produkt-Roadmap vorstellen müssen, die den Weg zum integrierten Quantencomputing detailliert aufzeigt, bevor Mitte März die Geschäftszahlen für das Gesamtjahr 2025 folgen.

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