Daimler: Kein Parteispenden mehr und Kostenbremse

Daimler will in diesem Jahr keine Partei mehr durch Spenden unterstützen. Zudem tritt der Konzern mit dem neuen Chef wohl auf die Kostenbremse.

Dieses Jahr ist Schluss mit den Parteispenden, das meldete die "BamS" unter Berufung auf einen Daimler-Sprecher. Vielmehr will sich der Autobauer in den Bereichen Bildung, Naturschutz, Wissenschaft, Kunst und Kultur einsetzen.

Das passt auch zur Strategie den neuen Chefs Ola Källenius, der Dieter Zetsche im Mai beerben wird. Denn Källenius plant, laut Bericht im Manager Magazin, ein drastisches Sparprogramm mit dem mittelfristigen Abbau von 10.000 Arbeitsplätzen. Dieser ist allerdings nur durch Vorruhestandsregelungen und Nichtbesetzung frei werdender Stellen erreichbar, denn mit dem angekündigten Konzernumbau gilt eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2029.

Kooperation mit Renault-Nissan auf der Kippe

Laut Bericht im steht wohl auch die Kooperation mit Renault-Nissan auf der Kippe oder sogar vor dem Aus. Denn seit der U-Haft von Ex-Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn laufen die gemeinsamen Geschäfte alles andere als gut. Daher wächst wohl die schlechte Stimmung im Daimler-Aufsichtsrat. Doch die Allianz soll nicht sofort aufgelöst werden, man plane wohl, sie sanft auslaufen zu lassen.

Bis 2021 will Källenius angeblich 6 Mrd. Euro zusätzlich eingespart, in der Lkw-Sparte kommen noch weitere 2 Mrd. Euro dazu, so meldet das Manager Magazin. Zudem wollen die Stuttgarter bis spätestens 2040 zum CO2-freien Unternehmen werden. Demnach soll das Projekt Nullemission einer der Kernpunkte der neuen Unternehmensstrategie werden. Die Zahlen für das erste Quartal 2019 der Stuttgarter dürfen die Aktionäre am 26. April erwarten. Vielleicht gibt es dann auch noch weitere Details zur geplanten Kostensenkung.

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