Daimler Truck Aktie: JPMorgan optimistisch
JPMorgan bestätigt positive Einschätzung für Daimler Truck und hebt Kursziel an. Die Einführung der CO2-Maut und eine alternde Lkw-Flotte sollen die Nachfrage in Europa trotz Marktschwäche ankurbeln.

- JPMorgan bestätigt Overweight-Rating und Kurszielanhebung
- CO2-Maut und alte Flotten als strukturelle Wachstumstreiber
- Aktie erreicht neues 52-Wochen-Hoch bei 44,39 Euro
- Experten erwarten Modernisierungswelle bei Spediteuren
Während der europäische Nutzfahrzeugmarkt zuletzt unter Absatzrückgängen litt, sehen Experten für Daimler Truck nun klare Wachstumstreiber. Eine aktuelle Analyse von JPMorgan rückt spezifische Faktoren in den Vordergrund, die das Geschäft in Europa trotz eines schwierigen Umfelds beflügeln könnten. Investoren reagierten prompt und trieben das Papier auf ein neues Hoch.
- Rating: JPMorgan bestätigt „Overweight“ und hebt Kursziel an
- Katalysator: CO2-Maut und alternde Flotten erzwingen Investitionen
- Trend: Aktie erreicht neues 52-Wochen-Hoch bei 44,39 Euro
Flottenerneuerung als Wachstumsmotor
In einer am Mittwoch veröffentlichten Studie haben die Analysten von JPMorgan ihre positive Einschätzung für den Lkw-Hersteller bekräftigt. Im Zentrum der Argumentation stehen zwei strukturelle Treiber für den europäischen Markt: Eine zunehmend alternde Lkw-Flotte und die Einführung der CO2-basierten Maut. Nach Einschätzung der Experten werden diese Faktoren den Druck auf Spediteure erhöhen, ihren Fuhrpark zu modernisieren, was die Absatzvolumina von Daimler Truck in den Jahren 2026 und 2027 spürbar ankurbeln dürfte.
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Als direkte Konsequenz hob JPMorgan die Prognosen für das operative Ergebnis der kommenden zwei Jahre an. Gleichzeitig dämpften die Analysten jedoch überzogene Erwartungen für die unmittelbare Zukunft: Anleger sollten sich auf einen möglicherweise konservativen Ausblick des Managements für das laufende Geschäftsjahr einstellen.
Differenzierung im schwierigen Umfeld
Die Zuversicht der US-Bank ist bemerkenswert, da der breite Markt weiterhin mit Gegenwind kämpft. Daten des Branchenverbands ACEA belegen, dass die Neuzulassungen für schwere Lkw in der EU im Jahr 2025 rückläufig waren. Während die Bank of America erste Anzeichen einer globalen Erholung sieht, basiert die Aufwertung von Daimler Truck durch JPMorgan primär auf unternehmensspezifischen und regulatorischen Effekten in Europa, nicht auf einer pauschalen Marktwende.
An der Börse wird diese Perspektive honoriert. Die Aktie kletterte am Mittwoch auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 44,39 Euro und verzeichnet seit Jahresbeginn bereits ein Plus von rund 18 Prozent.
Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird sein, ob die prognostizierte Investitionswelle durch die CO2-Maut die allgemeine Marktschwäche tatsächlich überkompensieren kann. Sollte sich der konservative Ausblick des Managements bestätigen, müssen die langfristigen Wachstumstreiber umso überzeugender greifen, um das aktuelle Bewertungsniveau zu rechtfertigen.
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