Daldrup & Söhne: 17,4% EBIT-Marge übertrifft Prognose
Der Bohrspezialist meldet eine EBIT-Marge von 17,4 Prozent und übertrifft damit die eigene Zielspanne von 10 bis 12 Prozent.

- EBIT-Marge erreicht 17,4 Prozent
- Prognose von 10 bis 12 Prozent übertroffen
- Fokus auf margenstarke Geothermie-Bohrungen
- Aktie trotz Kursschwäche im Aufwärtstrend
Ein Minus von fast vier Prozent am Handelstag täuscht über die fundamentale Verfassung von Daldrup & Söhne hinweg. Während die Aktie auf 23,30 Euro nachgab, lieferte der Bohrspezialist bei der Profitabilität eine handfeste Überraschung ab. Die operative Marge schlägt die eigenen Prognosen deutlich.
Effizienz schlägt Projektverschiebung
Die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 weisen ein operatives Ergebnis (EBIT) von etwa 8,8 Millionen Euro aus. Damit erreicht das Unternehmen eine EBIT-Marge von rund 17,4 Prozent. Dieser Wert liegt massiv über der ursprünglichen Zielspanne des Managements.
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Zuvor war lediglich eine Marge zwischen 10 und 12 Prozent in Aussicht gestellt worden. Die deutliche Steigerung resultiert vor allem aus einer höheren Produktivität und der Konzentration auf lukrative Aufträge im Kerngeschäft der Geothermie.
Die Gesamtleistung sank parallel dazu leicht auf 50,8 Millionen Euro. Ursächlich dafür war die Verschiebung eines Projekts in Pullach in das Jahr 2026. Der Fokus auf margenstarke Bohrungen konnte diesen Umsatzeffekt jedoch auf Ergebnisebene überkompensieren.
Technischer Trend bleibt stabil
Trotz der kurzfristigen Konsolidierung bleibt der langfristige Aufwärtstrend unberührt. Seit April 2025 hat das Papier einen Wertzuwachs von über 177 Prozent erzielt. Der aktuelle Kurs behauptet sich derweil über dem kurzfristigen Durchschnitt bei rund 23 Euro.
Diese Stabilität unterstreicht das Vertrauen des Marktes in die operative Entwicklung des Dienstleisters.
Der Abstand zum langfristigen Trend-Indikator beträgt solide 17 Prozent. Das bisherige Zwischenhoch markierte die Aktie im März 2026 bei 29,20 Euro. Um den kurzfristigen Aufwärtsdruck zu erhöhen, müsste der Kurs nun die Hürde bei etwa 24 Euro zurückerobern.
Der finale Konzernjahresfinanzbericht für 2025 wird noch im Mai 2026 veröffentlicht. Mit einem hohen Auftragsbestand im Rücken startet das Unternehmen in die zweite Jahreshälfte. Die Integration des nachgeholten Pullach-Projekts wird hierbei eine zentrale Rolle für die Umsatzdynamik spielen.
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