Daldrup & Söhne: Dividende um 20 Prozent auf 0,18 Euro
Daldrup & Söhne schlägt höhere Dividende von 0,18 Euro vor und treibt mit neuer Stelle das Geothermie-Wachstum voran.

- Hauptversammlung am 27. August
- Dividende steigt um 20 Prozent
- Neue Stelle für Projektplanung
- Aktie seit Jahresbeginn plus 19 Prozent
Für die Aktionäre der Daldrup & Söhne AG steht in der kommenden Woche ein zentraler Termin an. Am 27. August findet in Ascheberg die ordentliche Hauptversammlung des Bohrdienstleisters statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Beschluss über die Gewinnverwendung und eine geplante Anhebung der Ausschüttung an die Anteilseigner.
Starke Rendite prägt das Geschäftsjahr 2025
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Versammlung eine Dividende von 0,18 Euro je Aktie vor. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 20 Prozent. Diese Anhebung folgt auf ein operativ erfolgreiches Jahr. Laut einer Mitteilung der EQS-News konnte der Konzern im Geschäftsjahr 2025 seine Rentabilität deutlich steigern und eine EBIT-Marge von 17,4 Prozent erzielen.
Die Grundlage für diesen Dividendenvorschlag bildet die positive Renditeentwicklung, die das Unternehmen im Bereich der Geothermie-Projekte verzeichnete. Während die Dividende im Vorjahr noch bei 0,15 Euro gelegen hatte, spiegelt der neue Vorschlag das gewachsene Vertrauen der Führungsebene in die Ertragskraft des Spezialisten für Bohrtechnik wider.
Geothermie-Spezialist sucht Personal für weiteres Wachstum
Parallel zu den Vorbereitungen für die Hauptversammlung treibt das Unternehmen seinen operativen Ausbau voran. Am vergangenen Donnerstag veröffentlichte der Dienstleister eine neue Stellenausschreibung für den Standort Ascheberg. Gesucht wird ein technischer Zeichner zur Unterstützung der Projektplanung. Diese personelle Rekrutierung unterstreicht die Bemühungen, die wachsende Zahl an Aufträgen effizient abzuarbeiten.
Der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern steht in engem Zusammenhang mit der langfristigen Strategie. Das Unternehmen konzentriert sich verstärkt auf die Realisierung von Geothermie-Großprojekten, die als wesentlicher Treiber für den künftigen Wachstumskurs gelten. Die personelle Verstärkung soll sicherstellen, dass die operative Planung mit dem angestrebten Expansionstempo Schritt halten kann.
Konsolidierung auf hohem Kursniveau
An der Börse zeigt sich das Papier derzeit in einer stabilen Verfassung. Zum Handelsschluss am Freitag notierte die Aktie bei 23,00 Euro. Damit bewegt sich der Wert weiterhin in einem langfristigen Aufwärtstrend und liegt aktuell 2,3 Prozent über seinem 200-Tage-Durchschnitt. Seit Jahresbeginn summieren sich die Kursgewinne bereits auf ein Plus von 19 Prozent.
Medienberichten zufolge werten Marktbeobachter die aktuelle Seitwärtsbewegung als Konsolidierungsphase. Nach dem starken Kursanstieg der vergangenen zwölf Monate scheint der Markt zunächst die kommenden Impulse durch die Hauptversammlung abzuwarten.
Zudem verbesserten quantitative Trendfolgesysteme die Einstufung der Aktie innerhalb des DACH-Raums zuletzt von Rang 72 auf Rang 67. Die Anleger richten ihr Augenmerk nun auf den kommenden Donnerstag, wenn die Geschäftsführung in Ascheberg weitere Details zur Projektpipeline für das laufende Halbjahr präsentieren wird.
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