Danaher Aktie: RBC setzt Kursziel auf 200 Dollar
Die Danaher-Aktie erholt sich vom Mehrjahrestief, bleibt aber unter dem 200-Tage-Durchschnitt. Analysten sehen Potenzial, der Masimo-Deal rückt näher.

- Aktie steigt auf 148,10 Euro
- RSI zeigt neutrale Tendenz
- RBC Capital bestätigt Outperform-Votum
- Masimo-Übernahme für 9,9 Milliarden Dollar
Danaher hat sich in dieser Woche spürbar gefangen. Nach dem Rutsch auf ein Mehrjahrestief kam die Aktie wieder in Bewegung und schloss am Freitag bei 148,10 Euro.
Der Abstand zum 52-Wochen-Tief von 139,35 Euro ist damit zwar wieder etwas größer, das große Bild bleibt aber angeschlagen. Seit Jahresbeginn liegt das Papier fast ein Viertel im Minus, unter dem 200-Tage-Durchschnitt notiert es weiterhin deutlich.
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Rückkehr von der Kante
Der jüngste Stimmungswechsel begann nach dem Test der Unterstützung im Bereich des Tiefs. Von dort legte die Aktie über mehrere Handelstage zu und schaffte vier positive Schlussstände in Folge. Für Anleger ist das erst einmal ein technisches Signal, mehr nicht.
Auch die kurzfristigen Indikatoren deuten auf eine Beruhigung hin. Der 14-Tage-RSI liegt mit 58,4 im neutralen bis leicht freundlichen Bereich, die 30-Tage-Volatilität von 27,78 Prozent zeigt aber, dass Ruhe noch nicht eingekehrt ist.
Analysten sehen Spielraum
Am Markt wird die Schwäche des Titels inzwischen auch als mögliche Einstiegschance diskutiert. RBC Capital bekräftigte zuletzt das Votum „Outperform“ und setzte das Kursziel auf 200 US-Dollar. Das liegt klar über dem letzten Schlusskurs.
Danaher bleibt aus Sicht vieler Beobachter teuer bewertet, gemessen an der Branche aber weiter mit einem Premium unterwegs. Das stützt sich auf das breit aufgestellte Geschäftsmodell rund um Biotechnologie und Diagnostik.
Masimo-Deal bleibt ein Faktor
Hinzu kommt die geplante Übernahme von Masimo. Danaher will dafür rund 180 US-Dollar je Aktie in bar zahlen; der Unternehmenswert wird auf etwa 9,9 Milliarden US-Dollar geschätzt. Der Deal soll die Position in Diagnostik und Patientenüberwachung stärken.
Technisch rückt nun vor allem die Zone um 157,30 Euro in den Blick, wo der 50-Tage-Durchschnitt verläuft. Darüber liegt bei 172,94 Euro die nächste mittelfristige Hürde, erst ein nachhaltiger Anstieg in diese Region würde die jüngste Erholung wirklich untermauern.
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