DAX: Commerzbank treibt Erholung

Ein konkretes Kaufangebot für die Commerzbank und sinkende Rohstoffpreise sorgen für eine spürbare Gegenbewegung am deutschen Aktienmarkt. Die Marktunsicherheit nimmt ab.

Die Kernpunkte:
  • Offizielles Übernahmeangebot von UniCredit für Commerzbank
  • Sinkende Ölpreise dämpfen Inflationsängste
  • Volatilitätsindex VDAX-NEW signalisiert abnehmende Unsicherheit
  • Blick auf anstehende EZB-Zinsentscheidung am 19. März

Nach Tagen der geopolitischen Anspannung atmen Anleger am deutschen Aktienmarkt vorerst auf. Während sinkende Ölpreise die gröbsten Inflationssorgen dämpfen, sorgt ein konkretes Übernahmeangebot im Bankensektor für die nötige Zugkraft. Die Offerte der italienischen UniCredit für die Commerzbank liefert den entscheidenden Impuls für eine spürbare Gegenbewegung.

Als stärkster Treiber erwies sich zum Wochenauftakt die Commerzbank. Das offizielle Übernahmeangebot aus Italien beflügelte den Titel und machte ihn zeitweise zum stärksten Wert im Leitindex. Diese branchenspezifische Dynamik strahlte positiv auf den Gesamtmarkt aus, wobei Investoren eine klare Präferenz für etablierte Standardwerte zeigten. Technologieorientierte Papiere hinkten dieser sektoriellen Rotation hingegen etwas hinterher.

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Sinkende Nervosität stützt den Markt

Begleitet wurde die Aufwärtsbewegung von einem spürbaren Rückgang der Schwankungserwartungen. Der Volatilitätsindex VDAX-NEW gab deutlich nach und signalisierte eine abnehmende Unsicherheit der Marktteilnehmer. Letztlich verabschiedete sich der DAX bei 23.574,58 Punkten aus dem Handel.

Trotz der aktuellen Stabilisierung weist das Börsenbarometer seit Jahresbeginn noch immer ein Minus von 3,93 Prozent auf. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch beträgt derzeit 7,26 Prozent, was aus technischer Sicht Raum für weitere Erholungsversuche lässt. Ein RSI-Wert von 53,8 untermauert die aktuell neutrale, aber leicht konstruktive Verfassung des Index.

Rückenwind von den Rohstoffmärkten

Zusätzliche Unterstützung lieferten die internationalen Rohstoffmärkte. Der Preis für die Nordsee-Sorte Brent fiel spürbar zurück, was die jüngsten Ängste vor einem neuen, energiegetriebenen Inflationsschub linderte. Parallel dazu sanken die Renditen zehnjähriger deutscher Bundesanleihen leicht. Diese Kombination aus nachgebenden Energiekosten und entspannteren Rentenmärkten bildet ein solides Fundament für die aktuelle Aktienrally.

Der nächste wichtige Impulsgeber steht bereits im Kalender: Am 19. März rückt die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank in den Vordergrund. Da Marktbeobachter fest mit unveränderten Leitzinsen rechnen, werden die begleitenden Kommentare der Notenbanker zur künftigen geldpolitischen Ausrichtung die Richtung für den restlichen Handelsmonat vorgeben.

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