DAX: Kampf um die Trendwende
Der deutsche Leitindex verliert wichtige technische Unterstützungsmarken, während die Deutsche Börse als defensiver Outperformer in der unsicheren Marktphase überzeugt.

- DAX fällt unter 200-Tage-Linie
- Ölpreise durch Iran-Konflikt belastend
- Deutsche Börse als Wochengewinner
- Nächste Kursziele bei 22.970 Punkten
Der deutsche Leitindex hat eine turbulente Handelswoche hinter sich. Nach einem schwachen Wochenschluss am Freitag zeigt sich das technische Bild angeschlagen. Der Index rutschte unter wichtige Unterstützungsmarken und kämpft nun um Stabilisierung.
Die Gemengelage bleibt angespannt. Der Iran-Konflikt sorgt weiter für Verunsicherung an den Märkten. Die Schäden an der Ölinfrastruktur nehmen zu, was sich in steigenden Ölpreisen niederschlägt. Diese Entwicklung belastet konjunktursensible Werte im DAX zusätzlich.
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Technische Marken unter Druck
Der DAX gab zu Wochenbeginn deutlich nach und fiel unter die gleitenden Durchschnitte bei 24.813 und 24.844 Punkten. Zunächst fand der Index Halt an der 200-Tage-Linie bei 24.200 Punkten. Doch diese Unterstützung erwies sich als brüchig.
Am Donnerstag beschleunigte sich die Abwärtsbewegung. Der Durchbruch unter die 200-Tage-Linie verschärfte die technische Lage merklich. Solange sich der Index per Tagesschluss unterhalb dieser Marke bewegt, drohen weitere Verluste. Als nächste Anlaufziele auf der Unterseite gelten die Bereiche um 22.970 und 22.645 Punkte.
Deutsche Börse als Lichtblick
Inmitten der Marktturbulenzen konnte sich ein Wert deutlich absetzen: Die Aktie der Deutschen Börse legte im Wochenverlauf 4,17 Prozent zu und avancierte damit zum Top-Performer im DAX. Zum Handelsschluss am Freitag notierte das Papier bei 242,10 Euro. Im Tagesverlauf erreichte der Titel bei Xetra sogar ein Wochenhoch von 244,00 Euro.
Die Outperformance des Börsenbetreibers zeigt: In unsicheren Zeiten suchen Anleger Zuflucht bei defensiven Geschäftsmodellen. Das stabile Provisionsgeschäft der Deutschen Börse wirkt in der aktuellen Phase als Stabilitätsanker.
Für die neue Handelswoche bleibt die Ausgangslage fragil. Der schwache Wochenschluss könnte weitere Verwerfungen nach sich ziehen. Anleger sollten die geopolitischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Ölpreise genau im Blick behalten.
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