DAX: Von 25.900 auf 25.067 Punkte

Der DAX fällt von seinem Rekordhoch zurück, während Salzgitter dank JPMorgan stark zulegt und Volkswagen unter China-Schwäche leidet.

Die Kernpunkte:
  • DAX fällt von Rekordhoch zurück
  • Salzgitter mit Kurssprung dank JPMorgan
  • Volkswagen leidet unter China-Absatzeinbruch
  • US-Inflationsdaten im Fokus nächste Woche

Der DAX beendet eine Woche voller Gegensätze. Erst am Montag markierte der Index bei 25.900 Punkten ein neues Allzeithoch. Seither bröckeln die Kurse stetig. Am Freitag rettete sich der Leitindex nur knapp über eine psychologisch wichtige Schwelle.

Geopolitische Sorgen bremsen den Markt

Die Unsicherheit im Nahen Osten bleibt der größte Belastungsfaktor. Berichte über technische Gespräche zwischen den USA und dem Iran brachten am Freitag nur kurzzeitig Erleichterung. Der DAX schloss die Sitzung bei 25.067,09 Punkten ab. Das entspricht einem moderaten Tagesminus von 0,20 Prozent.

Technisch gesehen konsolidiert der Markt auf hohem Niveau. Der Index notiert weiterhin über seinem 200-Tage-Durchschnitt von 24.325,78 Punkten. Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert mit einem Wert von 51 eine neutrale Lage. Die Euphorie vom Wochenbeginn ist vorerst verflogen.

Salzgitter glänzt gegen den Trend

Innerhalb der deutschen Aktienlandschaft stach Salzgitter hervor. Das Papier sprang um 11,2 Prozent nach oben. JPMorgan hob das Kursziel für den Stahlwert massiv auf 65 Euro an. Die Investmentbank stuft die Aktie nun mit „Overweight“ ein.

Konträr dazu verlief der Tag für Volkswagen. Der Autobauer verlor 1,1 Prozent an Wert. Ein Absatzeinbruch von 36,6 Prozent in China belastet den Konzern schwer. Obendrein lehnte die Belegschaft ein geplantes Sparpaket des Vorstands ab.

Bayer drehte trotz einer milliardenschweren Investition durch Apollo Global ins Minus. Der Markt reagierte verhalten auf den Kapitalschnitt bei der Tochtergesellschaft für Verhütungsmittel. Parallel dazu markierte Dürr ein Sechsjahrestief. Berenberg senkte die Bewertung der Aktie auf „Hold“. Das Papier verlor am Freitag 2,7 Prozent.

US-Inflation im Fokus

In der kommenden Woche richten sich die Augen auf die US-Verbraucherpreise. Die Regierung in Washington veröffentlicht diese wichtigen Daten am Dienstag. Sie entscheiden maßgeblich über den weiteren Zinskurs der US-Notenbank Fed.

Anleger blicken zudem gespannt auf den Start der US-Berichtssaison. Am Dienstag und Mittwoch legen die großen Finanzinstitute JPMorgan und Goldman Sachs ihre Quartalsberichte vor. In Europa rückt die Halbleiterbranche mit den Zahlen von ASML in den Mittelpunkt. Die Märkte nehmen den Handel am Montagmorgen wieder auf.

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